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Technik-Schnelligkeit-Ausdauer
Und das Wichtigste: Vertrauen in die gemeinsame Stärke!
Vielseitigkeitsreiterei (ursprünglich als Military bezeichnet) ist die Kombination aus Dressur, Geländereiten und Springreiten. Alles also Fähigkeiten und Eigenschaften, die dem Naturell des Pferdes entsprechen. Viel Zuwendung ist erforderlich, um bei jungen, ungestümen Pferden all diese schlummernden Talente zu wecken und zu trainieren.
Im täglichen Training wird aus Pferd und Reiter über Jahre hinaus ein echtes Team, weil jeder die Stärken und Schwächen des anderen ganz genau kennenlernt. Wie in einer echten Freundschaft, wo eine ohne den anderen nicht auskommt. Und wo Vertrauen das Wichtigste ist!
Starker Trab, Mittelgalopp, Traversalen: Die erste Prüfung bei einem Three Day Event ist stets die Dressur. Viele Dressurreiter der Weltspitze haben ihre Karriere in der Vielseitigkeitsreiterei begonnen (z.B. Dr. Reiner Klimke).
Am zweiten Tag geht´s ins Gelände. Reiter und Pferde lieben den gestreckten Galopp durch Wald und Feld und die Sprünge über Baumstämme, Gräben und ander natürliche Hindernisse. Wichtig dabei ist vor allem die Ausdauer von Reiter und Pferd, aber auch das Zeitgefühl des Reiters, denn eine bestimmte Zeit darf das Paar nicht überschreiten. Andererseits gibt es keine Vorteile für zu schnelles Reiten. Es ist sogar im Gespräch, Strafpunkte für zu schnelles Reiten einzuführen!

Geländeritt in Sagau 1998
So ein Geländeritt ist für den Reiter und seinen vertrauten Partner eine echte Herausforderung, für die beide - Pferd und Reiter - topfit sein müssen. Deshalbt lassen die Reiter während einer kurzen Pauseund nach der Ankunft im Ziel besonders gründlich die Verfassung jedes Pfedes von einem Tierarzt zu überprüfen, um es keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Unter den Reitern ist die Verfassungsprüfung schon zu einem Teil der gesamten Prüfung geworden, sozusagen zu der vierten Teilprüfung. Es sind auch schon Vielseitigkeiten bei der Verfassungsprüfung entschieden, wenn z.B. das führende Pferd die Holding Box nicht übersteht.
Am letzten Tag steht das Springen auf dem Programm. Oxer, Mauern, Wassergraben und Steilsprünge entscheiden darüber, wer am Ende der Vielseitigkeitsprüfung die Siegerschleife in Empfang nehmen kann. Aber eigentlich zählen alle zu den Siegern, die gezeigt haben, welch tolles Team sie gemeinsam mit Ihrem Pferd sind.
Nach jeder gelungenen Aktion bedankt sich der Reiter bei seinem Freund und Partner. Denn ein Dankeschön für vollbrachte Leistungen ist selbstverständlich!!!
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