| CCI**** Burghley: Kai Rüder auf Platz zehn von Uta Helkenberg |
| Burghley /GBR (fn-press). Kai Rüder (Blieschendorf) hat bei der internationalen Vier-Sterne-Vielseitigkeit im britischen Burghley mit Leprince des Bois den zehnten Platz belegt. "Das ist meine erste Vier-Sterne-Prüfung, die ich beendet habe", freute sich der Fehmaraner über sein Abschneiden. Einen Sonderpreis für den besten Vier-Sterne-Newcomer in dieser Prüfung gab es dafür auch. Nach der Dressur auf Rang sechs, verlor Rüder im Gelände etwas Zeit und rangierte danach auf dem zwölften Platz. Im Springen machte das Paar dann trotz eines Abwurfes wieder zwei Plätze gut und hatte am Ende 64,30 Minuspunkte auf dem Konto. "Das Gelände war sehr anspruchsvoll, es war viel zu springen und natürlich gab es auch die üblichen technischen Aufgaben. Die Linienführung war aber gut und die Pferde kamen gut ins Laufen. Das hügelige Gelände kam meinem Hengst dabei besonders gut entgegen, der auf der Flachen gerne mal etwas 'stark' wird", sagte Rüder. Weniger gut lief das CCI**** dagegen für die beiden anderen deutschen Reiter. Dirk Schrade (Sprockhövel) hatte bereits Probleme an Hindernis sechs und schied später ganz aus, als seine Stute Stute Be My Guest am "Wasserfall"-Hindernis ("The Cascade") stockte und er dabei aus dem Sattel kam. Anna Warnecke (Osnabrück), die nach Dressur und Gelände auf dem achten Rang gelegen hatte, zog ihren Twinkle Bee vor der Verfassungsprüfung zurück, da dieser sich selbst getreten und dabei leicht verletzt hatte. Insgesamt gingen 80 Paare in Burghley an den Start, von denen 49 die Prüfung beendeten. Der Sieg ging auf das Konto des Briten Oliver Townend, der im Frühjahr bereits mit Flint Curtis das CCI**** Badminton für sich entscheiden konnte. In Burghley saß er im Sattel von Carousel Quest und landete mit einem Endergebnis von 43,0 Minuspunkten einen Start-Ziel-Sieg. Zweite wurde seine Landsfrau Polly Stockton mit Westwood Poser, die dank eines fehlerfreien Springens vier Plätze gut machte (51,7). Auf dem dritten Platz landete wie schon im Frühjahr in Badminton der Australier Sam Griffiths mit dem Oldenburger Heraldik xx-Sohn Happy Times (52,3). Weitere Informationen unter www.burghley-horse.co.uk |