| CIC*** Wiesbaden: Sieg für Michael Jung von Uta Helkenberg |
| Wiesbaden (fn-press). Michael Jung ist Sieger der Drei-Sterne-Vielseitigkeitsprüfung im Wiesbadener Schlosspark. Der Horber blieb mit seinem Spitzenpferd La Biosthetique Sam als Einziger im Springen und Geländeritt fehlerfrei. Als letzter Starter auf der Geländestrecke brachte er sein Dressurergebnis von 41,5 Minuspunkten ins Ziel. "Es ist etwas besonderes, hier in Wiesbaden dabei sein zu dürfen", sagte Michael Jung begeistert über die Kulisse des vorwiegend für internationalen Spring- und Dressurturnier bekannten Turniers. Nach einer mehrjährigen Abstinenz hatte die Traditionsveranstaltung im vergangenen Jahr erstmals wieder eine Vielseitigkeitsprüfung ausgeschrieben und das Niveau in diesem Jahr um einen Stern erhöht. Zweiter im CIC*** wurde der Niederländer Tim Lips mit Van Schijndels Owaola (42,5). Auf dem dritten beziehungsweise vierten Platz landeten die Mannschaftsolympiasieger Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas (44,4) und Andreas Dibowski (Egestorf) mit FRH Serve Well (50,8). M, gefolgt von Simone Deitermann aus Saerbeck (52,1). Die Marbach-Gewinnerin hatte mit Free Easy NRW zwar das beste Dressurergebnis der insgesamt 31 Teilnehmer erzielt, verpasste mit zwei Abwürfen im Springen und einigen Zeitfehlern in Gelände jedoch die Chance auf einen zweiten Saisonsieg. "Ich bin überglücklich", freute sich Ingrid Klimke über ihren dritten Platz. "Es war unser erster Start nach dem Olympischen Spielen von Hongkong und es ist toll, dass ich ihn nun endgültig behalten darf." Ingrid Klimke spielte damit darauf an, dass FRH Butts Abraxxas den Winter über zum Verkauf gestanden hatte. Erst seit einigen Wochen steht fest, dass der Hannoveraner weiterhin im ihrem Stall in Münster bleiben wird, wodurch sich der Saisonstart der beiden etwas verzögert hatte. Anders beim Siegerpaar: Michael Jung und La Biosthetique Sam konnten in diesem Jahr bereits das CCI** Compiegne für sich entscheiden und wurden beim Weltcup-Qualifikationsturnier in Marbach Anfang Mai Zweite. Jetzt in Wiesbaden war das Paar nicht zu schlagen. "Sam war in einfach in allen drei Disziplinen gut, vor allem im Gelände ging er wie gewohnt ganz hervorragend", so Jung. Nur drei Reiter blieben auf der rund 3.100 Meter langen, auf engsten Raum im Schlosspark angelegten Geländestrecke ohne Zeit- und Hindernisfehler: Jung, Klimke und der Österreicher Harald Ambros mit Quick (Platz neun). Auch mit seinem Nachwuchspferd Weidezaunprofi's River of Joy verpasste Michael Jung die erlaubte Zeit nur knapp um drei Sekunden. Mit einem Endstand von 53,0 Minuspunkten beendete das Paar sein Drei-Sterne-Debüt auf Platz sechs. |