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News-Archiv 2001
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Marbacher Vielseitigkeit fällt auch der MKS zum Opfer
Bonn Rodderberg ist ebenfalls abgesagt
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Wie die Turnierleitung auf Ihrer Website bestätigt, fällt auch das Marbacher Turnier in diesem Jahr aus. Das Ministerium für ländliche Räume in Baden Württemberg untersagte die Durchführung des vom 4.-6. Mai geplanten Turnieres.
Durch das erhöte MKS-Risiko und die Transportverbote in NRW fällt das für den 24.-29.04,2001 geplante Turnier in Bonn Rodderberg ebenfalls aus.
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Wieder eine Absage: Keine Vielseitigkeit in Achselschwang!
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Um eine mögliche Einschleppung oder Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche zu verhindern, sagt die Reit-, Fahr- und Turniergemeinschaft Achselschwang ihr Vielseitigkeitsturnier im Juni ab.
Auf dem bayerischen Staatsgut am Ammersee werden nicht nur Pferde, sondern auch rund 400 Rinder gehalten. Bei der momentanen Seuchenlage in Europa ist vor diesem Hintergrund eine internationale Veranstaltung der geplanten Größenordnung nicht zu verantworten.
Eine kurzfristige Absage wäre nicht zuletzt den Sponsoren nicht zuzumuten. Zudem müsste selbst bei einer Entspannung der Situation bis Ende Juni aufgrund der Ausreisebeschränkungen für Pferde aus betroffenen Ländern mit einem deutlich reduzierten Starterfeld gerechnet werden.
Wir bitten für die Absage um Verständnis und hoffen im Interesse aller betroffenen Tiere und unseres Sports auf ein möglichst schnelles Ende des Seuchenzuges.
Auf Wiedersehen in Achselschwang im nächsten Jahr!
Wenn Sie unserem Turnier Ihre Sympathie aussprechen möchten, tragen sie sich doch bitte in unser Gästebuch auf unserer Webseite ein (Menüpunkt "Fun-Arena").
Turnierleitung & Presseteam Achselschwang
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Interview mit Bettina Overesch: Wir haben echtes Glück gehabt!
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Warendorf (fn-press). Seit geraumer Zeit sind sie ständige Gäste am Bundesleistungszentrum des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR): Bettina Overesch (Gatcombe/Altenrheine) und ihr australischer Verlobter, Andrew Hoy. Was als kurzer Trainingstripp nach Deutschland begann, scheint sich in einen längeren Aufenthalt auszuweiten. Grund ist die in England herrschende Maul- und Klauenseuche, die den Reit- und Turniersport auf der Insel weitgehend lahm legt. Mit sieben Pferden ist das Paar derzeit in Deutschland, zehn weitere stehen noch in ihrer britischen Anlage Gatcombe Park. Sie werden nun von zwei Pflegerinnen betreut und geritten, die jüngeren haben noch einmal Weidepause bekommen.
FN-aktuell: Wie sieht es denn derzeit in England aus?
Bettina Overesch: Da geht im Moment gar nichts. Und täglich werden neue Fälle gemeldet, so dass sich da auch so schnell nichts ändern wird. Für die Reiter bedeutet das, dass sie weitgehend an ihre Ställe und Anlagen gebunden sind. Der Transport von Pferden ist zwar nicht grundsätzlich verboten, aber mit unheimlichen Auflagen verbunden. Und gerade in Mischbetrieben, also solchen, in denen neben Pferden auch Schweine, Schafe oder Rinder gehalten werden, legen die Farmmanager verständli-cherweise großen Wert darauf, dass die Pferde möglichst &Mac226;zuhause bleiben.
FN-aktuell: Und was machen jetzt die Reiter?
Overesch: Viele haben erst mal Urlaub gemacht, aber das ist natürlich nur eine sehr kurzfristige Lösung. Viele haben auch ihre jungen Pferde erst mal wieder ganz auf die Weide gestellt. Das Problem ist, dass die meisten Engländer viel mehr aufs Ausreiten und Geländereiten eingestellt und angewiesen sind als die Deutschen. Fast jeder Verein hat hier in Deutschland eine Halle und ein oder mehrere Außenplätze. Viele Reiter hier verlassen ja sowieso kaum freiwillig ihre &Mac226;vier Wände. In England haben aber selbst Top-Vielseitigkeitsreiter oftmals keinen richtigen Reitplatz, geschweige denn eine Springplatz mit ausreichend Hindernismaterial. Die trifft es natürlich besonders hart. Klar, dass jetzt auch einige etwas mit eifersüchtig auf uns sind, weil wir hier unter wirklich idealen Bedingungen trainieren können. Jemand sagte: Jetzt seid ihr schon so gut in Dressur. Wenn ihr jetzt noch ein halbes Jahr in Deutschland trainiert, seid ihr ja gar nicht mehr zu schlagen.
FN-aktuell: Dressurtraining müsste ja aber auch jetzt in England noch möglich sein?
Overesch: Das schon, aber es ist viel schwieriger an gute Ausbilder heranzukom-men. Zum einen gibt es nur ein paar wenige Gute, und die sind fast nicht zu bezahlen. Pro Stunde muss man zwischen 150 und 200 Mark anlegen. Und was bringt schon mal ein einzelne Stunde? Der Erfolg liegt schließlich nur in der Regelmäßigkeit. Ein zentrales Trainingszentrum wie hier das Bundesleistungszentrum in Warendorf gibt es in England nicht. Und auch keine Bundes- und Landestrainer, an die sich zumindest alle Kaderreiter wenden können. Nicht mal für den &Mac226;A-Squad, also den englischen A-Kader. Für die gibt es in diesem Jahr einen dreitägigen Lehrgang mit Kyra Kyrklund, und das wars. Andrew und ich sind daher sehr natürlich sehr dankbar dafür, dass wir hier in Warendorf sein dürfen und alle Möglichkeiten nutzen können. Das geht ja schon damit los, bei den ganzen Fachleuten und Experten zuzuschauen. Unser Schweizer Freund, Christian Landolt, der mit uns nach Deutschland gekommen ist, hat zwei Tage beim Training von Alexandra Simons de Ridder mit Bundestrainer Holger Schmezer zugesehen und war ganz begeistert. Außerdem sind alle wirklich sehr hilfsbereit. Man muss eben nur fragen.
FN-aktuell: Wie sehen Ihre Pläne aus?
Overesch: Das hängt natürlich ganz von der Entwicklung ab. Aber wir gehen erst mal von einem längeren Aufenthalt aus. Im Wesentlichen werden wir die &Mac226;deutsche Vielseitigkeits-Tour - also CIC*** Hamburg-Horn, Deutsche Meisterschaften Luh-mühlen und CIC*** Cavertitz - mitreiten. Darüber hinaus wollen wir aber erst einmal einige ländliche Dressur- und Springturniere besuchen. In England geht das leider nicht, weil es nach dem System kein zentrales Turnierpferderegister gibt und wir un-sere Pferde gesondert in eine speziellen Dressur- oder Springpferdeliste eintragen lassen müssten. Für viel Geld, versteht sich. Und die Gewinngelder sind äußerst mi-nimal. Für den Sieg zum Beispiel in einer Intermediaire I gibt es zum Beispiel gerade 60 Mark. Das lohnt sich einfach nicht. Daher freuen wir uns auf die Gelegenheit, hier einmal mit unseren Vielseitigkeitspferden in Spezialistenprüfungen mitreiten zu kön-nen.
FN-aktuell: Alles in allem haben Sie also richtig Glück gehabt?
Overesch: Im Vergleich zu den anderen britischen Reitern ja. Aber natürlich müssen wir natürlich auch sehen, wie wir in diesem Jahr nun finanziell über die Runden kommen, zum Beispiel durch Lehrgänge hier in Deutschland. Hauptsache, es tritt jetzt nicht auch noch hier ein Fall von MKS auf. (Das Interview führte Uta Helkenberg)
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Niederländischer Vielseitigkeits-Führer 2001
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In Zusammenarbeit mit den Basis-Turnierorganisationen KNF, NBVR und NKB sowie der Niederländischen Vielseitigkeits-Vereinigung (Nederlandse Samengestelde Wedstrijd Vereniging, NSWV) wird von Pleun van der Marel und Paul van Oers bereits zum vierten Mal der Niederländische Vielseitigkeits-Führer ('Nederlandse SGW-gids') herausgegeben. Der Niederländische Vielseitigkeits-Führer ist für Reiter und andere mit dem Vielseitigkeitssport verbundene Personen längst zu einem unentbehrlichen Nachschlagewerk und einer reichhaltigen Informationsquelle geworden.
Besonders erfreut sind wir auch in diesem Jahr wieder über die Mitwirkung der Basisorganisationen KNF, NBVR und NKB sowie der NSWV, die dafür sorgen werden, dass alle bei ihnen registrierten Vielseitigkeitsreiter den Niederländischen Vielseitigkeits-Führer 2001 gratis zugeschickt bekommen.
Zum Inhalt dieses 146 Seiten starken Führers gehören u. a.: ein ausführlicher Turnierkalender für die Niederlande (eine Seite pro Veranstaltung), ein Turnierkalender Belgien und Niederlande, der internationale FEI-Kalender Eventing, die wichtigsten Reglements, Dressurprüfungen Belgien und Niederlande, Übersicht über Vielseitigkeitstrainings und Trainingsgelände, Adressen von Offiziellen, Organisationen und der Presse, eine übersichtliche alphabetische Telefonliste mit "Vielseitigkeitsnummern". Themen von diversen redaktionellen Beiträgen sind u. a.: EM Ländliche Reiter 2 001, Eventing Promotion, Niederländisches Ausbildungszentrum für Berufe in Zucht und Sport in Deurne, splitterfreie Hindernisstangen, die Hindernisjury, Aufstieg in höhere Kategorien, Chancen für Junioren im Militarysport, Zucht (u.a. das NRPS), Internet etc.
Der Niederländische Vielseitigkeits-Führer 2 001 wird herausgegeben von und ist erhältlich bei:
V.O.F. Hippisch Pers- en Adviesburo P&S
Zeddamseweg 8
7035 DE Kilder, Niederlande
Tel.: 0031 6 53834922 / fax: 0031 314 681210
E-mail: info@pens.demon.nl
Internet: www.horses.nl/p&s
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Kaderveränderungen Vielseitigkeit
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Warendorf (fn-press). Neu in den D/C-Kader Vielseitigkeit berufen wurde vom Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) Kristina Korte (Telgte) mit Norma Jean B. Auf Grund ihrer Schwangerschaft vorerst nicht mehr im A-Kader ist Olympiareiterin Marina Köhncke (Badendorf). Auch Nele Hagener (Salzhausen) wurde aus dem Kader entlassen, da sie sich laut Aussage von Bundestrainer Hans Melzer (Luhmühlen) in diesem Jahr stärker mit ihrem Studium befassen und voraussichtlich nur an Kurzprüfungen teilnehmen will. Hb
Dieses Jahr wird ausgesetzt: Marina Köhncke
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Ausschuss Vielseitigkeit empfiehlt LPO-Änderung
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Warendorf (fn-press). In seiner letzten Sitzung vor den Neuwahlen empfahl der Aus-schuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) eine Änderung der Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) noch für die kommende Saison. So soll künftig jedes Stehenbleiben eines Pferdes vor einem Hindernis als Verweigerung geahndet werden. Vor allem der Versuch, noch aus dem Stand zu springen, soll damit möglichst unterbunden werden. Diese Regelung ist international bereits seit 1. Januar 2000 gültig, ebenso wie das Ausscheiden eines Paares nach dem ersten Sturz des Pferdes. Beides soll auf Empfehlung des Ausschusses künftig auch in der LPO verankert werden. Die endgültige Entscheidung darüber trifft der Vorstand Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in seiner Sitzung Anfang April. Hb
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Martin Plewa wird Nachfolger von Michael Putz
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Münster Handorf (fn-press). Einen Führungswechsel gibt es Ende Mai in der Westfä-lischen Reit- und Fahrschule. Dann verlässt Michael Putz, der die Leitung der Schule 1986 von Major a.D. Paul Stecken übernommen hatte, seine Wirkungsstätte in Münster. Dank seines Engagements und seiner fachlich, pädagogischen Fähigkeiten konnte Putz die Anerkennung der Schule landes- und bundesweit aber auch internati-onal stärken. Putz vertrat dabei stets die Grundsätze der klassischen Reiterei, worin er auch mit seinem Nachfolger Martin Plewa (Warendorf) übereinstimmt. Mit dem e-hemaligen Leitenden Bundestrainer Vielseitigkeit erhält die Westfälische Reit- und Fahrschule einen Leiter, der neben sportlichen Erfolgen und langjähriger Trainertä-tigkeit auch Erfahrungen als Co-Autor, zum Beispiel der Richtlinien für Reiten und Fahren und verschiedenen Lehrvideos der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), in sein neues Amt mitbringt. Plewa ist zudem Mitglied im Prüfungsausschuss zur Prüfung von Pferdewirten und Pferdewirtschaftsmeistern. Hb
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Fair Play Trophy für Inken Johannsen
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Essen (fn-press). Inken Johannsen - siehe Bild) (Tornesch) ist Siegerin der von den Rheinischen Sparkassen und der Reiter Revue international vergebenen und mit 10.000 Mark dotierten Fair Play Trophy 2001. 79 Prozent aller Einsender stimmten für die ehemalige Deutsche Vielseitigkeitsmeisterin, die im vergangenen Jahr nach einem guten Ab-schneiden bei der ersten Sichtungsprüfung zum Wohle ihres Pferdes auf den notwen-digen Start in einer Großen Drei-Sterne-Vielseitigkeitsprüfung verzichtete, der not-wendig gewesen wäre, um sich noch für einen Olympiastart in Sydney zu qualifizie-ren. Insgesamt sechs Kandidaten präsentierte die Fachzeitschrift Reiter Revue international ihren Lesern zur Auswahl.
Nominiert waren:
1. Petra Blissenbach - Die 40-jährige Ausbilderin bewahrt Pferde-Renter davor, abgeschoben die letzten Lebensjahre dahinzuvegetieren. Senioren (alt, krank oder unreitbar) werden bei ihr gesund gepflegt und bekommen eine Aufgabe, die ihnen Freude bereitet. Dazu gehört Sozialisierung in der Herde und Gerittenwerden durch Kinder, die die Tiere auch pflegen. Oldie Amadeus ist übrigens 32, "Youngster" Pascal 20!
2. Alexandra Simons-de Ridder - Die Dressurreiterin wurde vom ehemaligen Fair-Play-Trophy-Juror Klaus Balkenhol wegen ihres Verhaltens in Sydney vorgeschlagen. Punktgleich mit Mannschaftskollegin Ulla Salzgeber fiel die Entscheidung gegen sie, da nur drei Reiter einer Nation die Kür reiten durften. Statt sich als Spielverderberin aufzuführen, zeigte die Aachenerin Sportsgeist. "Wo sie nur konnte, hat sie dem Team geholfen, gute Laune verbreitet und nie über ihr Schicksal gejammert", so Balkenhol.
3. Kai Vorberg - Er hatte die Chance, an der WM teilzunehmen - und gute Hoffnung auf eine Schleife. "Vor heimischen Publikum um eine Medaille zu kämpfen, war eines meiner großen Ziele", so der 19-Jährige. Aber sein Paradepferd Bernstein kam nicht durch die Verfassungsprüfung. Kai hätte das Pferd des Ersatzreiters nehmen können, entschied jedoch, seinen Platz an Jan Beyer abzugeben. "Jan und Aladin sind ein Team. Ich dachte, die beiden hätten bessere Chancen, als ich auf einem fremden Pferd."
4. Hans Hunzicker - Seit Jahren berichtet Reiter Revue über das einzigartige Engagement des Schweizer Tierschützers. Ob im Kosovo, in Afrika, Kanada oder in seinem Heimatland: Unermüdlich deckt der 54-Jährige mit seiner Organisation Pericles Missstände auf. "Ich habe seit über 25 Jahren Pferde, und immer wieder bewundere ich diese Geschöpfe dafür, wie sich sich seit Jahrtausenden für den Menschen aufopfern".
5. Mark Noak - Seine eigene Gesundheit zur Rettung eines (fremden) Pferdelebens riskieren - für Mark Noak, den 36-jährigen Kaufmann aus Düsseldorf, keine Frage. Als der Vierbeiner in ein Flussbett geriet, versank und zu ertrinken drohte, sprang er ins Wasser, half dem Wallach und rettete ihn mit Seil und vollem Körpereinsatz.
6. Inken Johannsen - Auf den olympischen Traum verzichtete die Vielseitigkeitsreiterin ihrem Pferd zuliebe. Brilliante hatte sich bei der WM '98 verletzt und ein Jahr Pause."Die Bundestrainer boten mir an, noch eine lange Prüfung zu reiten, um die Quali für Olympia zu erlangen", so die 25-Jährige: "Die Tierärzte gaben ihr Okay, doch es war mir zu riskant. Es ist mir wichtiger, noch länger Freude an Brilliante zu haben."
Im Rahmen der Equitana wurde nun der Preis überreicht. Mit sagenhaften 79 Prozent der abgegebenen Stimmen hatte die 25-jährige Inken Johannsen die Nase vorn. Das Preisgeld von 10.000 DM wird sie wahrscheinlich in ein Dritt-Pferd investieren...
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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Keine Probleme für Dortmund:
Absage zahlreicher Turniere in Großbritannien
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Maul- und Klauenseuche:
Während das Weltcup-Springturnier (CSI-W) in Dortmund trotz der aktuellen Problematik der Maul- und Klauenseuche stattfindenn kann, mussten nach Information der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Federation Internationale, FEI) zahlreiche Veranstalter in Großbritannien ihre Turniere absagen. Betroffen davon sind unter anderem: das Internationale Vielseitigkeitsturnier (CIC*) Linconshire (18./19. März), der CIC** Gatecombe (24./25. März) sowie der CIC** Somerley Park (28./29. März). Verschoben wurde der CCI*** Punchestown in Irland, der Ende April stattfinden sollte. Ein neuer Termin konnte von den Organisatoren noch nicht genannt werden. Abgesagt wurden ebenfalls das Internationale Springturnier (CSI-C) in De Valbonne (Frankreich), das an diesem Wochenende stattfinden sollte sowie das letzte Weltcup-Qualifikationsturnier im spanischen Oviedo (29. März bis 1. April). Im Geltungsbereich der Landeskommission Weser-Ems wurden mehrere Turniere für das kommende Wochenende abgesagt, da die Veranstalter den von den niedersächsischen Behörden erlassenen besonderen Auflagen nicht nachkommen konnten. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) weisst ausdrücklich darauf hin, dass das am Donnerstag vom Bund-Länder-Krisenstab für Deutschland beschlossene Tiertransportverbot, das ab Samstag 0.00 Uhr in Kraft tritt, ausschließlich für Klauentiere gilt.
Letzte News: Auch Badminton wurde abgesagt!
Nähere Informationen: http://www.badminton-horse.co.uk
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Neue Tierärzte im Busch
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Warendorf (fn-press). Die Vielzahl personeller Veränderungen waren neben den Wahlen Hauptgegenstand des Aktiventreffens der Vielseitigkeitsreiter in Warendorf. Mit Hans Melzer (Luhmühlen) und dem Briten Christopher Bartle haben die Buschreiter nicht nur zwei neue Bundestrainer, auch hinsichtlich der tiermedizinischen Betreuung gibt es ab 2001 Veränderungen. An Stelle von Dr. Friedrich von Saldern (Telgte) übernehmen künftig Dr. Karsten Weitkamp und Dr. Matthias Niederhofer, beide ebenfalls aus Telgte, gemeinschaftlich die Aufgaben des Mannschaftstierarztes Vielseitigkeit. Nur im Team lässt sich diese Arbeit mit dem normalen Klinikalltag verbinden, erklärte Dr. Weitkamp das neue Konzept.
Den beiden Neuen ist das Geschäft des Mannschaftstierarztes bereits vertraut. Dr. Weitkamp begleitete seit 1995 die Jungen Reiter zu den Vielseitigkeitschampionaten und erlebte die Olympischen Spiele in Sydney als Veterinär des dänischen Teams. Dr. Weitkamp studierte an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und forschte im Rahmen seiner Promotion über ein gynäkologisches Thema ein halbes Jahr am Niedersächsischen Landgestüt in Celle. Seit 1992 arbeitet er an der Tierklinik Münster-Telgte.
Dr. Matthias Niederhofer studierte bis 1991 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war nach seiner Promotion 1993 zunächst Assistenzarzt an der Tierärztlichen Klinik in Kirchheim, danach in Telgte. Seit vergangenem Jahr ist der gebürtige Bayer Teilhaber der Tierklinik in Münster-Telgte und reiste erstmals mit zu den Junioren-Europameisterschaften Vielseitigkeit. Hb
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Dr. Jens Adolphsen zum neuen Ausschussvorsitzenden nominiert
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Warendorf (fn-press). Im Rahmen des Aktiventreffens wählten die Mitglieder des A-, B- und B2-Kaders Vielseitigkeit Bodo Battenberg (Zolling) und Peter Thomsen (Lindewitt) als neue Aktivensprecher für die kommende Legislaturperiode. Als Stellvertreterinnen wurden Dr. Annette Wyrwoll (Duggendorf) beziehungsweise Malin Hansen (Maasbüll) gewählt. Als Vorsitzenden des Ausschusses Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nominierten die Aktiven den ehemaligen Justitiar der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und mehrjährigen Aktivensprecher, Dr. Jens Adolphsen (Regensburg). Bevor dieser allerdings sein Amt antreten kann, be-darf es noch der Zustimmung der DOKR-Mitgliederversammlung, die Anfang Mai tagen wird.
Dr. Jens Adolphsen studierte Jura in Hamburg, Freiburg und Regensburg und promovierte 1994 in Regensburg, wo er auch sein zweites Staatsexamen ablegte. Von 1996 bis 1998 war er Leiter der Rechtsabteilung FN in Warendorf. Seit 1998 ist er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht und internationales Privatrecht der Universität Regensburg. Dr. Adolphsen ist aktiver Vielseitigkeitsreiter mit Erfolgen bis zur schweren Klasse. Als Aktivensprecher ist er seit 1997 Mitglied des Ausschusses Vielseitigkeit des DOKR. Dr. Jens A-dolphsen ist verheiratet und hat drei Kinder.
Neben der Wahl der Aktivensprechern und der Benennung des Ausschussvorsitzen-den ging es auch um die Wahl der zwölf Vertreter für die DOKR-Mitgliederversammlung. Im Einzelnen sind dies: Edith Beine (Xanten), Frank Ostholt (Warendorf), Inken Johannsen (Tornesch), Erhard Bartholomay (Lorch), Elmar Lesch (Bavendorf), Marina Köhncke (Badendorf), Malin Hansen, Kathrin Krage (Spelle-Venhaus), Herbert Blöcker (Elsmhorn), Ulrich Bormann (Grube) und Clemens Hayessen (Neu-Wulmstorf). Als Vertreter für den DOKR-Beirat wurden Herbert Blöcker und Dr. Annette Wyrwoll gewählt, als Stellvertreterinnen Marina Köhncke und Malin Hansen. Hb
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Warendorfer Hallenvielseitigkeit - Sieg für Malte Dohm
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Warendorf (fn-press). Ein Fehler am letzten Hindernis kostete Ingrid Klimke (Riesenbeck) mit Robinsons Concord den Sieg bei der sechsten Warendorfer Hallenvielseitigkeit. Nachdem die zweifache Deutsche Meisterin sowohl die Dressur- wie auch die Stilspringprüfung mit den Noten 8,5 beziehungsweise 8,6 hatte für sich entscheiden können, blieb sie in der dritten und letzten Teilprüfung der Kombinierten Hallenprüfung Klasse L, der Geländespringprüfung, ohne Platzierung. Im Gesamtklassement bedeutete dies Platz drei. Der Sieg ging an Malte Dohm (Eutin) mit Fionda vor Andreas Ostholt (Warendorf) mit Diablo.
Am Tag zuvor war es Andreas Bruder Frank Ostholt, der mit Cinderella in der Kombinierten Hallenprüfung Klasse A den Sieg und mit Herbstmeister Platz fünf in der dritten und am stärksten besetzten Abteilung davontragen konnte. Am Sonntag sah es für den 25-Jährigen allerdings nicht so gut aus: wegen Auslassens eines Hin-dernisses schied er im Stilspringen aus, so dass er ohne Ergebnis in der Gesamtwer-tung blieb. Da nützte es auch nichts, dass es ihm gemeinsam mit Malte Dohm ge-lungen war, genau die vorgeschriebene Idealzeit von 136 Sekunden in der Gelände-springprüfung einzuhalten, was den Sieg für die Beiden bedeutete. Denn vorne war, wer die Idealzeit am genauesten erreichte, auch wenn eine Spanne von fünf Sekunden weniger oder länger unbestraft blieb. Das Tempogefühl schulen, heißt ein Motto dieser Hallenvielseitigkeit.
Nach wie vor hat die Hallenvielseitigkeit für viele Reiter Trainingscharakter und soll vor allem auf die Saison vorbereiten. Je länger es diese Prüfung gibt, desto über-zeugter bin ich von ihrem Wert. Man kann gerade bezogen auf den Reiter - hervor-ragende Trainingseffekte erzielen, und überprüfen, ob gewisse Grundvoraussetzun-gen vorhanden sind, um schwierigere Aufgaben in Angriff zu nehmen. Auffällig war, dass trotz relativ einfacher Aufgaben in beiden Prüfungen der Klasse A bei vielen Reitern erhebliche Mängel in der Grundausbildung erkennbar waren. Durch ein häufigeres Startangebot solcher Prüfungen würde man sicherlich Abhilfe schaffen können, meinte Parcourschef Rüdiger Schwarz (Sassenberg). Höchst erfreulich war dagegen im Schnitt das Reiten in der kombinierten L-Prüfung. Es war zu erkennen, dass hier Reiter, die schon mehrmals an solchen Prüfungen teilgenommen haben, am Start waren und entsprechende Routine zeigten. Hb
Zu den Ergebnissen
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Heimsieg für Frank Ostholt
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Warendorf (fn-press). Einen Heimsieg für Frank Ostholt gab es bei der sechsten Warendorfer Hallenvielseitigkeit. Mit Cinderella holte sich der Warendorfer in der dritten und am stärksten besetzten dritten Abteilung der Kombinierten A-Hallenprüfung den ersten Platz. Platz zwei ging an Christina Korte (Telgte) mit Norma Jean B vor Sibylle Schayen (Xanten) mit Shasa. In den Abteilungen eins und zwei siegten Anja Opitz (Krefeld) mit Ginger und Martina Korte (Lienen) mit Pathmos. Am morgigen Sonntag steht die dreiteilige Hallenvielseitigkeit Klasse L auf dem Programm.
Zu den Ergebnissen
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| Bundeschampionate beginnen einen Tag früher |
Warendorf (fn-press). Das Finale der Bundeschampionate in Warendorf beginnt in diesem Jahr einen Tag früher. Bereits am Mittwoch, 29. August, werden die Spring-pferde zu ihrer ersten Qualifikation antreten. Hintergrund sind die hohen Nennungs-zahlen im Springpferdebereich, die es bisher erforderlich machten, die Prüfungen be-reits in den frühen Morgenstunden - oft noch unter nicht optimalen Lichtverhältnissen - beginnen zu lassen. Mit der Entscheidung folgen die Veranstalter, das Deutsche O-lympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und der Reiterverein Warendorf, einem Wunsch der Aktiven. Die Bundeschampionate des Deutschen Reit-, Dressur-, Spring-, Vielseitigkeits- und Fahrpferdes sowie des Deutschen Reit-, Dressur- und Springpo-nys, dauern bis Sonntag, 2. September. bsp
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CIC*** in Warendorf
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Warendorf (fn-press). Nach der Absage von Achselschwang als Ausrichter einer internationalen Zwei- und Drei-Sterne-Kurzprüfung wird nun das Deutsche Olympi-ade-Komitee für Reiterei (DOKR) ein mit 20.000 Mark dotiertes CIC*** als Vorbe-reitung auf die Deutschen Meisterschaften in Luhmühlen austragen. Trotz des Ter-mines an Wochentagen Mittwoch, 20. Juni, und Donnerstag, 21. Juni, rechnet man in Warendorf mit einer großen Beteiligung. Das Vielseitigkeitsturnier beginnt am Mittwoch mit Dressur und Springen, die Geländeprüfung ist für Donnerstag vor-gesehen. Das Bundesleistungszentrum war in den Vorjahren bereits regelmäßig Gastgeber von Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse M als letzte Junioren-Sichtung, sowie in den vergangenen beiden Jahren auch einer Vielseitigkeitsprüfung Klasse S im Rahmen des Preis der Besten im Mai. Mit der Ausschreibung eines CIC*** erfährt Warendorf nun eine weitere Aufwertung als Standort von Vielseitigkeitsprüfungen.
Medienkontakt: FN, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Uta Helkenberg, Telefon 02581/6362-206, E-Mail uhelkenberg@fn-dokr.de Hb
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Treffen der Interessengemeinschaften
Ein Anfang ist gemacht
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Warendorf (fn-press). Wir sollten uns auf jeden Fall wiedertreffen, war das Fazit der Vertreter der Interessengemeinschaften und Vielseitigkeits-Fördervereine, die sich am Rande des Hallenturniers in Warendorf zu einem ersten Gedankenaustausch zusammengefunden hatten. Es war ein guter An-fang. Wir sind damit auf einem Weg, den wir auch weiterbeschreiten sollten, meinte Mathias Otto-Erley (Hasslinghausen), Vorsitzender der Fachgruppe Vielseitigkeit im Deutschen Reiter- und Fahrerverband (DRFV).
Neben der bereits seit 15 Jahren existierenden Mutter aller IGV, der Interessen-gemeinschaft Vielseitigkeit Baden-Württemberg, vertreten durch IGV-Koordinator Gerd Gaul (Herrenberg), saßen auch Repräsentanten der beiden jüngsten IGV aus Hessen und Rheinland-Pfalz-Saar mit am Tisch. Wir verstehen uns nicht nur als Vertreter der Vielseitigkeitsreiter in unseren Landesverbänden, sondern der gesamten Vielseitigkeit, betonte Andreas Schmitt (Käshofen). Dazu gehören vor allem auch die Veranstalter, von denen wir gerade einmal neun bei uns im Lande haben. Eine ähnlich traurige Bilanz hat auch die hessischen Buschreiter bewogen, sich zur Wahrung ihrer Interessen zusammenzuschließen.
Spontane Schützenhilfe wurde ihnen beim jetzigen Kennenlernen nicht nur von der DRFV-Fachgruppe Vielseitigkeit sondern auch vom Vorstandssprecher des Clubs Deutscher Vielseitigkeitsreiter (CDV), Hans Nagel (Bielefeld), angeboten. Sowohl der DRFV als auch der 1997 gegründete CDV setzen sich bundesweit für die Belange der Vielseitigkeitsreiter ein, wobei sich Letzterer vor allem als Interessenvertretung des gehobenen Mittelbaus aller Aktiven unterhalb der Kader versteht. Wir vertreten die Interessen derjenigen Reiterinnen und Reiter, die sich sonst nur schwer Gehör verschaffen können, unterstützen und beraten Veranstalter, helfen aber auch in Not geratenen Vielseitigkeitsreitern, so Nagel. Aber auch andere Aktionen, wie zum Beispiel die große Verabschiedungsparty für den langjährigen Bundestrainer Horst Karsten (Delmenhorst), gehen auf eine Initiative des CDV zurück. Wir würde gerne noch mehr tun, leider fehlt manchmal das nötige Feedback der Reiter, erklärte Nagel.
Und ohne Feedback geht es nicht, aber auch nicht ohne Aktive in den Förderver-einen. Meist bleibt die Arbeit an einigen wenigen kleben, meinte Andreas Schmitt, und ob überhaupt etwas geschieht, hängt immer stark von den &Mac226;Machern in den einzelnen IGV ab. Daher gibt es auch noch nicht in allen Landesverbänden eine solche Interessensvertretung, obwohl sich die Probleme ähneln: mangelnde Akzep-tanz der Vielseitigkeit, die zahlenmäßig Vergleich zu Dressur und Springen eine untergeordnete Rolle spielt, zu wenig Veranstalter, zu wenig Lehrgangs- und För-dermaßnahmen, zu wenig Geld. Gut geht es daher den Interessengemeinschaften, die eng mit ihrem Landesverband zusammenarbeiten und dort auf offene Ohren stoßen. So zum Beispiel in Schleswig-Holstein, wo der Verein zur Förderung des Vielsei-tigkeitsreitens in Schleswig-Holstein und Hamburg auf die Unterstützung durch Landestrainer Detlef Peper (Bad Segeberg) und LV-Geschäftsführer Dieter Stut (Bad Segeberg) zählen könne, wie Jürgen von Friedeburg (Negernbötel) berichtete.
Als nächsten Schritt geplant ist ein weiteres IGV-Treffen im Spätjahr, voraussicht-lich in Hessen. Wir würden uns freuen, wenn dann noch mehr Fördervereine und IGVen teilnehmen würden, meinte Andreas Schmitt. Hb
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Erster Lehrgang mit Christopher Bartle
Mehr Selbstvertrauen in das eigene Können
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Warendorf (fn-press). Die Basis ist generell gut, was fehlt, sind Vertrauen in das eigene Können und das des Pferdes. So lässt sich der erste Eindruck von Christopher Bartle nach seinem Lehrgang mit den deutschen Top-Vielseitigkeitsreitern zusammenfassen. Acht Reiter des A- und B-Kaders hatten die Chance, ihren neuen Bundestrainer und seine Ideen kennen zu lernen, die übrigen haben in zwei weiteren Lehrgängen die Möglichkeit dazu. Ich will nichts ändern, was schon gut ist, erklärte Bartle seinen neuen Schützlingen, sondern höchstens etwas hinzufügen. Der erfolgreiche britische Reiter und Trainer sieht in seiner neuen Aufgabe eine große Ehre, denn schließlich handelt es sich bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung um einen wichtigen Verband, der viele Erfolge aufzuweisen hat. Vor allem natürlich in Dressur und Springen, aber auch in der Vielseitigkeit.
Für Bartle sind die deutschen Reiter durchaus in der Lage, gegen die führenden Na-tionen Australien, Großbritannien, Neuseeland und USA mitzuhalten. Was bei den deutschen Reitern zum Teil fehlt, ist Selbstvertrauen. Bartle empfiehlt daher, nicht so sehr auf andere Reiter und Pferde zu schauen, sondern sich vielmehr auf das eigene Pferd und das eigene Training zu konzentrieren und die Resultate für sich sprechen zu lassen. Bartle zieht einen Vergleich zum Golfsport: Tiger Woods ist nicht der weltbeste Golfer, weil er einen weißen Golfball hat, sondern weil er ihn richtig schlägt. Und ständig an sich arbeitet, um ihn richtig zu schlagen. Seine Aufgabe als Bundestrainer sieht er darin, den Reitern die entsprechenden Tipps zu geben, damit sie selbständig weiterarbeiten und ihre Technik verbessern können. Denn wer sein Handwerk beherrscht, bekommt auch das nötige Selbstvertrauen, meint Bartle, nach dessen Meinung früher oder später derjenige gewinnt, der davon überzeugt ist, dass es möglich ist zu gewinnen. Der Wille allein ist dabei nicht ausschlaggebend: Der Reiter muss davon überzeugt sein, dass er eine gute Dressur gehen kann, das Gelände fehlerlos beenden und im Parcours eine Nullrunde drehen kann.
Damit betont Bartle auch die Bedeutung aller drei Teilprüfungen einer Vielseitigkeit, denn häufig werden das Dressurreiten und Parcoursspringen gegenüber dem Geländereiten vernachlässigt. Die Australier, Briten, Neuseeländer und Amerikaner sind erst seitdem so gut geworden, seit sie viel mehr Gewicht auf die Dressurausbil-dung legen. Erst mit der verbesserten Dressur kamen auch die guten Ergebnisse in den anderen Disziplinen, erklärte Bartle, der selbst Dressur bis zum Grand Prix reitet und hier schon für Großbritannien bei Olympischen Spielen gestartet ist.
Nach den ersten drei Lehrgängen gibt es für die deutschen Reiter erst einmal Hausaufgaben. So sieht Bartle noch Probleme in der Balance beim Geländereiten , bei der Handeinwirkung der Reiter, aber auch bei ihrem Dominieren-Wollen. Denn seine Trainingsphilosophie lautet, festzustellen, wo die Verantwortung des Reiters, und wo die des Pferdes liegt. Und das Pferd zu ermutigen, selbst für sich zu denken. Im nächsten Schritt wird Bartle die Reiter dann zu Prüfungen begleiten, um sich auch dort ein Bild von ihrer Vorgehensweise zu machen. Eines hat er schon jetzt erkannt: Die Reiter sind sehr offen mir gegenüber und es herrscht eine gute Stimmung im Team. Die Zusammenarbeit mit Hans Melzer klappt ausgezeichnet, und ich hoffe, dass dies auch so bleibt. Hb
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JAHRESBERICHT VIELSEITIGKEIT Baden Würtemberg
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KORNWESTHEIM/SINDLINGEN. Unsere Vielseitigkeitsreiter können wohl auf ihre erfolgreichste Saison zurückblicken. Auf diesen Lorbeeren wollen wir uns aber nicht ausruhen, denn nach der nötigen Winterpause stehen wir schon wieder mittendrin in der Vorbereitung für die kommende Saison stellt Landestrainer Fritz Pape, Sindlingen, fest. Es gäbe jede Menge Lehrgänge und die erste Überprüfung der Winterarbeit.
In der vergangenen Saison wurde die Veranstaltung in Marbach Saisonhöhepunkt. Es ging um die Baden-Württembergische Meisterschaft der Junioren und Jungen Reiter und um den Wettbewerb internationaler Starter. Nach dieser Sichtung gingen 15 Junioren und Junge Reiter zur Deutschen Meisterschaft nach Kreuth. Kein Verband hatte mehr Reiter am Start. Bei dieser DM wurden die bisher besten Ergebnisse für unseren Landesverband erzielt: drei von sechs möglichen Medaillen, dazu die neue Teamwertung. Das konnte nicht erwartet werden.
Mit den jüngeren Reitern konnte Pape wieder einen Nachwuchsförderkreis bilden. Durch das System der Talentsichtung werden Talente sehr früh erkannt. Aus die-sem Kreis rekrutieren sich sechs Reiter für das Championat der Nachwuchsreiter in Warendorf. Mit dem vierten Platz der Mannschaft, dem sechsten und 11. Platz in der Einzelwertung war das Team sehr erfolgreich. Außerordentlich erfolgreich war der Einsatz beim Bundeswettkampf. Die Mannschaft konnte nach vielen Jahren wieder einmal die Prüfung gewinnen und in der Einzelwertung die Plätze eins, vier und neun belegen. Auch beim Bundeschampionat der 5-jährigen Geländepferde war Baden-Württemberg gut dabei und konnten sich mehrfach platzieren. Aus Sicht der Landeszucht belegte die Stan the man-Stute Sindy im Feld der 6-Jährigen den dritten Finalplatz und gewann die Einlaufprüfung. Eine wichtige Maßnahme ist auch der Lehrgang für Azubis, der stets im Herbst in Sindlingen läuft.
Der ganze Katalog von Aktionen, die unseren Sport weiter bringen, wird auf vielen Schultern getragen und dafür gilt allen Beteiligten, die sich ja, meist nicht mal im (Ehren)Amt, aber immer ehrenhalber zur Verfügung stellen, der Dank des Landes-trainers. Dank gebührt allen Richtern, Pferdebesitzern, Gönnern und ganz beson-ders den Veranstaltern mit ihren Helfern. Hier soll, stellvertretend für alle, Alten-steig genannt werden. Seit vielen Jahren gelingt es diesem Verein ohne Unterbre-chung als Austragungsort wertvoller Prüfungen zur Verfügung zu stehen.
Kontakt: Fritz Pape Tel: 07032-5434 www.schloss-sindlingen.de
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ROBINSON erweitert sein Reitsport-Engagement
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Hannover (fn-press). Die ROBINSON CLUB GmbH fördert nun neben der zweifa-chen Deutschen Vielseitigkeitsmeisterin Ingrid Klimke (Riesenbeck) und der mehr-fachen Dressur-Europameisterin der Jungen Reiter, Nadine Maiwurm (Menden), auch die Voltigiermannschaft des Sportvereins Großenritte, amtierende Hessische Meister und Mitglied des Bundeskaders Voltigieren. Trainiert wird das Team seit 1991 von Susanne Wahl. Hb
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Olympiasieger OConnor Nummer eins der Vielseitigkeit
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Lausanne/SUI (fn-press). David OConnor, Olympiasieger 2000 und in Sydney außerdem Dritter mit dem US-amerikanischen Team, ist der Sieger der Weltrangliste 2000, wie der Weltreiterverband jetzt bekannt gab. Der deutsche Olympiareiter And-reas Dibowski (Döhle), der dank seiner Erfolge unter anderem in Luhmühlen und Boekelo bis Jahresende an der Spitze der FEI-Weltrangliste geführt wurde, rangiert weltweit auf Platz zwei und ist zugleich Sieger der Westeuropaliga. Platz drei in der Weltrangliste 2000 belegt der Neuseeländer Mark Todd. Hb
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| Horst Karsten macht weiter - in Österreich |
Der ehemalige Bundestrainer der Vielseitigkeitsreiter Horst Karsten hat es nicht lange im Ruhestand ausgehalten: Er erwägt, der neue Nationaltrainer Österreichs zu werden. Der 65jährige mehrfache, Europa-, Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmer wird zunächst einige Probelehrgänge geben, um sich einen Überblick über die Situation zu schaffen, bevor er sich endgültig entscheiden will. Inwieweit seine Arbeit als Honorarkraft am Deutschen Olympiade-Komittees für Reiterei (DOKR) dadurch betroffen wird, ist noch offen.
Horst Karsten wurde der Posten des österreichischen Nationaltrainers angeboten. (Foto: Toffi)
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| Sicherheit in der Vielseitigkeit soll verbessert werden |
WARENDORF. Das Internationale Komitee für Sicherheit im Vielseitigkeitssport, seit einem Jahr ins Leben gerufen, legte einen Abschlussbericht vor. Das Komitee kam zu dem Schluss, dass alles, was möglich ist, getan werden muss, um den Sturz eines Pferdes zu vermeiden. Dadurch werde die Gefahr stark vermindert, dass Reiter ernsthaft verletzt werden. Zugleich gäbe es auch mehr Sicherheit für die Pferde. Aus dem umfangreichen Katalog der Empfehlungen wird hier beispielhaft der "Geländeaufbau" herausgenommen. Hier heißt es:
Generelles Überdenken der technischen Anforderungen beim Geländeaufbau. Die Konzentration von Sprüngen soll beschränkt werden. Der Bodenbeschaffenheit soll noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Darüber hinaus werden dringend weitere Untersuchungen mit deformierbaren Hindernissen durch die FEI angeraten. Empfohlen wird auch eine weitere Zehn-Minuten-Pause zwischen dem ersten und dritten Kilometer der Phase C (Wegestrecke nach der Rennbahn); diese Wegestrecke soll generell auf 8,8 Kilometer beschränkt werden. Hindernisse, an denen ein Unfall passierte, sollen sofort aus der Prüfung genommen werden. Vier-Sterne-Wettbewerbe sollen künftig mit Video überwacht werden. Für Drei-Sterne-Prüfungen wird diese Überwachung empfohlen.
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| Bundeschampion Windfall in die USA verkauft |
Hörstein (fn-press). Der achtjährige Trakehner Hengst Windfall wurde Ende 2000 vom Gestüt Hörstein in die USA verkauft. Er befindet sich dort im Besitz von Dr. Timothy Holekamp von der New Spring Farm in Columbia, Missouri, und wird künf-tig im Spitzensport vom US-Olympiakader-Mitglied Darren M. Chiacchia vorgestellt. Wie der Trakehner Verband mitteilte, bleibt Windfall den Trakehner Züchtern auch in Deutschland über Tiefgefriersperma erhalten.
Pressemitteilung des Gestüts Hörstein:
Der 8-jährige Trakehner Hengst Windfall wurde Ende 2000 in die USA verkauft.
Er befindet sich dort im Besitz von Dr. Timothy Holekamp von der New Spring Farm in Columbia, Missouri, und wird zukünftig im Spitzensport von Olympiakader-Mitglied Darren M.Chiacchia vorgestellt, der im Sommer auf der Independence Farm in New York und im Winter in Ocala, Florida trainiert.Dr. Timothy Holekamp ist bereits im Besitz eines deutschen Trakehner Hengstes, Amethyst v. Amor II. Amethyst war über viele Jahre der erfolgreichste Trakehner Hengst im Vielseitigkeitssport in den USA mit Siegen und Plazierungen bis CCI** und befindet sich nun, 20 jährig, im Deckeinsatz.
Die New Spring Farm beheimatet ca. 30 Trakehner Pferde, darunter eine Reihe hochkarätiger Zuchtstuten deutschen Ursprungs.Windfall wird bei Darren Chiacchia bleiben, denn das erklärte Ziel von Besitzer und Reiter sind die Olympischen Sommerspiele in Athen 2004.
Die nächsten vier Jahre wird der Hengst gezielt auf dieses Ereignis vorbereitet. Sowohl Dr. Holekamp wie auch Mr. Chiacchia sind glücklich, den Hengst erworben zu haben. Beide Herren sind in der amerikanischen Trakehnerszene keine Unbekannten. Dr. Holekamp ist der Vorsitzende der Brennkommission der TAT und Darren Chiacchia ist seit diesem Jahr Juniorenmitglied der amerikanischen Korkommission.
Es war ein langer Traum von Darren Chiacchia, einmal mit einem Trakehner bei den Olympischen Spielen zu starten. Er reitet augenblicklich drei bis CCI**** startende Pferde, aber keines davon ist ein Trakehner, wie er selbst bedauert. Sein ganz besonderes Interesse an Trakehnern ist kein Zufall: er war Pfleger der Springlegende Abdullah, als dieser seine ersten internationalen Grand Prix Prüfungen ging.Darren Chiacchia betont ausdrücklich, dass es für ihn eine große Ehre ist, ein Pferd wie Windfall von einer Weltklasse-Reiterin wie Ingrid Klimke übernehmen zu dürfen.
Zum ersten mal in seiner langen Karriere kann er sich voll auf die Turniersaison konzentrieren, ohne ein Pferd erst korrigieren zu müssen.
Auf der einen Seite fühlt er mit Ingrid und kann ihre Situation nachvollziehen, auf der anderen Seite ist es für ihn eine einmalige Chance und als Reiter und Fan des Trakehner Pferdes macht ihn glücklich. Er hofft, Windfall ebenso erfolgreich reiten und fördern zu können, wie dies Ingrid gelang.
Ein Wiedersehen mit Windfall in Europa ist also vorprogrammiert, nicht nur im Hinblick auf Athen, sondern zuvor bei verschiedenen Einsätzen bei den großen englischen und vielleicht auch deutschen Events im Rahmen der systematischen Weiterentwicklung von Windfall.Windfall bleibt den Trakehner Züchtern auch in Deutschland über TG erhalten und das Gestüt Hörstein ist nach wie vor exklusive Anlaufstelle hierfür. Der Verkauf von Windfall kam nur unter Einhaltung strenger Vorgaben in Frage.
Die sportliche Zukunft und Weiterförderung waren dabei ebenso Bedingung wie die Pferdekompetenz der neuen Besitzer. Alle Bedingungen werden durch das Team Holekamp/Chacchia geradezu in idealer Weise erfüllt. Hörstein blickt daher zuversichtlich in die Zukunft dieses außergewöhnlichen Pferdes.
Hörstein/Columbia im Dezember 2000
Und das sagt Ingrid Klimke über den Verlust Ihres wunderschönen Rappen:
"Plötzlich und völlig unerwartet kam Windfall, dass Pferd, das ich 4-jährig bekam und ausgebildet habe, nach Sydney nicht mehr in meinen Stall zurück. Für mich bedeutet dies, nicht nur den schmerzlichen Verlust eines olympianominierten A-Kader Pferdes, eines großartigen Sportpferdes, sondern im Besonderen den Verlust eines Freundes, zu dem ich eine ganz besondere Beziehung hatte. Ich bin sehr traurig und betroffen über diese Entscheidung, aber im Leben hat alles seine zwei Seiten. Mir bliebt nur noch zu sagen, dass ich Windfall, dieser für mich ganz besonderen Pferdepersönlichkeit von ganzen Herzen weiterhin eine erfolgreiche Karriere und ein gutes Pferdeleben wünsche."
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| Reiterkreuz in Silber für Horst Karsten |
Oldenburg (fn-press). Mit großem Bahnhof wurde der erfolgreiche Vielseitigkeitsreiter und langjährige Bundestrainer Horst Karsten (Delmenhorst) in den Ruhestand verabschiedet. Rund 250 ehemalige Championatsreiter, Aktive, Offizielle, Freunde und Bekannte kamen nach Oldenburg, um Karsten in ei-ner großen Feierrunde zu würdigen. Reden, unter anderem von Cord Wass-mann (Badbergen), Präsidiumsmitglied des Deutschen Reiterlichen Vereini-gung (FN) und Vorsitzender des Pferdesportverbandes Weser-Ems, und dem ehemaligen Vorsitzenden des Ausschusses Vielseitigkeit des Deutschen O-lympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), Hilarius Simons (Bielefeld), gehör-ten ebenso dazu wie ein humoriger Dia-Rückblick von Dr. Matthias Baumann (Reichertsheim), der zweimal unter Karsten einem deutschen Olympiateam angehörte. Den offiziellen Dank des DOKR und der FN überreichte der amtie-rende DOKR-Ausschussvorsitzende Peter Wagner (Großhabersdorf): das Deut-sche Reiterkreuz in Silber für die besonderen Verdienste Horst Karstens für den Vielseitigkeitssport.
Ich war bei acht Olympischen Spielen dabei, erinnerte sich Horst Karsten. Davon vier Mal als Aktiver, wenn ich auch in Los Angeles nicht an den Start ging, und vier Mal als Trainer. Und ich muss sagen, dass es als Aktiver immer leichter war. Zwar war da die Aufregung vor dem Start, aber wenn man erst einmal unterwegs war, war alles vergessen. Als Trainer dagegen musste man immer den ganzen Tag zittern! Vier Mal war Karsten während seiner aktiven Zeit Deutscher Meister und ebenso oft Vi-zemeister. Er errang drei Mal Bronze bei Europameisterschaften in der Einzelwertung und je eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen mit der Mannschaft. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gehörte er zwei Mal zum Bronzeteam. Das bekannteste seiner zahlreichen Erfolgspferde war der Schimmel Sioux. Karstens aktive Zeit endete 1986 bei den Weltmeisterschaften im australischen Gawler.
1987 begann für ihn eine neue Phase: die Zeit als Bundestrainer, zunächst der Junioren und Jungen Reiter, später der Senioren. Unter seiner Führung errangen Junioren, Junge Reiter und Senioren elf Goldmedaillen, sieben Silber- und acht Bronzemedaillen. Wichtig war vor allem die gute Stimmung im Team, meinte Karsten und erinnerte sich dabei insbesondere an die Olympischen Spiele in Seoul, bei der es Mannschafts-gold gab, und Barcelona, wo das Team Bronze und Herbert Blöcker (Elmshorn) Ein-zelsilber gewinnen konnten. Seinen Nachfolgern gab er daher folgenden Rat: Wenn es gelingt, diese gute Stimmung wieder herzustellen, dann bleibt auch der Erfolg si-cherlich nicht aus. Hb
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| FEI Vielseitigkeits-Komitee: Regelwerk geändert |
Lausanne/SUI (fn-press). Wie der Weltreiterverband (Fédération Equestre Internationale, FEI) mitteilte, verabschiedete das FEI-Bureau in seiner jüngsten Sitzung die im Frühjahr vom Vielseitigkeits-Komitee vorgeschlagenen Regeländerungen. Im wesentlichen gehören hierzu striktere Qualifikationsbedingungen, der Ausschluss eines Teilnehmers nach dem ersten Sturz des Pferdes und die Bestrafung von "gefährlichem Reiten". Diese Änderungen des Vielseitigkeits-Reglements, die zum 1. Januar 2001 in Kraft treten, sind aber erst ein Anfang. Bereits jetzt stellte das Vielseitigkeits-Komitee der FEI-Strategie-Kommission und dem FEI-Bureau ein umfangreiches Arbeitspapier mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung der Disziplin vor, die nach eingehender Diskussion in den einzelnen Föderationen zum Jahr 2002 umgesetzt werden sollen.
Besondere Bedeutung für jeden Vielseitigkeitsreiter bereits im Jahr 2001 hat das verschärfte Qualifikationssystem für internationale Wettbewerbe. So muss die entsenden-de FN nach wie vor der Nennung für jeden Reiter und jedes Pferd einen Nachweis beifügen, in dem aufgeführt ist, bei welchen Veranstaltungen sich Pferd und Reiter für die Anforderungen der anstehenden Prüfung qualifiziert haben. Für Ein-Stern-CCI- oder -CCIO-Prüfungen reicht wie bisher eine nationale Qualifikation aus, die Kriterien hierfür bestimmt die jeweilige FN. In Deutschland entsprechen diese Qualifikationsbedin-gungen denen einer Großen Vielseitigkeitsprüfung Klasse L. In Ein-Stern-Champ-ionaten (CH-C*), einschließlich solcher, die nur für Junioren und/oder Junge Reiter ausgeschrieben sind, sind nur Reiter und Pferde zugelassen, die - nicht unbedingt als Paar - zu irgendeiner Zeit entweder ein CCI egal welchen Niveaus oder eine nationale Große Vielseitigkeitsprüfung (CCN) beendet haben. Das Niveau des CCN muss in Tempo, Strecken und Hindernissen einem CCI* entsprechen, in Deutschland zum Beispiel den Anforderungen einer Großen Vielseitigkeitsprüfung Klasse L.
In Zwei-Sterne-CCI-, -CCIO- und Championats-(CH-C**)-Prüfungen sind nur Reiter zugelassen, die im laufenden oder den vergangenen vier Kalenderjahren minde-stens zwei internationale Ein-Stern-Prüfungen beendet haben, davon eine ohne Straf-punkte im Gelände. Angerechnet werden entweder ein Ein-Stern-CCI und ein Ein-Stern-CIC oder oder zwei Ein-Stern-CCI. Startberechtigte Pferde müssen im laufenden oder den vergangenen drei Kalenderjahren mindestens zwei der nachstehend aufgeführ-ten Prüfungen beendet haben, davon eine ohne und eine mit maximal 20 Strafpunkten im Gelände: ein Ein-Stern-CCI, eine nationale Große Vielseitigkeit, die in ihren Anfor-derungen einem Ein-Stern-CCI (entspricht einer Großen Vielseitigkeitsprüfung Klasse L, der Nachweis dieser Qualifikation muss der Nennung beigefügt sein) oder eine natio-nale Kurz-Vielseitigkeitsprüfung, deren Geländeteil den Anforderungen eines Zwei-Sterne-CCI entspricht (entspricht einer Vielseitigkeitsprüfung Klasse M, der Nachweis dieser Qualifikation muß der Nennung beigefügt sein). Reiter und Pferde müssen sich nicht gemeinsam qualifiziert haben.
In Drei-Sterne-CCI- und -CCIO-Prüfungen sind nur Reiter zugelassen, die im laufenden oder den vergangenen vier Kalenderjahren mindestens zwei internationale Zwei-Sterne-CCI beendet haben, davon eines ohne Strafpunkte im Gelände. Für die Pferde gilt: Sie müssen im laufenden oder den vergangenen drei Kalenderjahren mindes-tens zwei internationale Zwei-Sterne-Prüfungen beendet haben, davon eine ohne und eine mit maximal 20 Strafpunkten im Gelände. Angerechnet werden entweder zwei Zwei-Sterne-CCI oder ein Zwei-Sterne-CCI und ein Zwei-Sterne CIC. Reiter und Pferde müssen sich nicht gemeinsam qualifiziert haben.
Drei-Sterne-Championate (CH-C***) sind nur offen für Reiter und Pferde, die zu irgendeiner Zeit ein Vier-Sterne-CCI beendet haben oder ein Drei-Sterne-CCI unter den besten 50 Prozent der Starter beendet haben. Startberechtigt ist auch, wer im laufenden Kalenderjahr oder den drei Kalenderjahren davor ein Drei-Sterne-CCI beendet hat. Reiter und Pferde müssen sich nicht gemeinsam qualifiziert haben.
Vier-Sterne-CCI- und CCIO-Prüfungen sind nur offen für Reiter, die im laufenden oder den vergangenen vier Kalenderjahren mindestens zwei internationale Drei-Sterne-CCI beendet haben, davon eines ohne Strafpunkte im Gelände. Für Pferde gilt: Sie müssen im laufenden oder in den vergangenen drei Kalenderjahren mindestens zwei internationale Drei-Sterne-Prüfungen beendet haben, davon eine ohne und eine mit maximal 20 Strafpunkten im Gelände. Angerechnet werden entweder zwei Drei-Sterne-CCI oder ein Drei-Sterne-CCI und ein Drei-Sterne-CIC. Reiter und Pferde müssen sich nicht gemeinsam qualifiziert haben. In Vier-Sterne-Championate (CH-C****) sind nur Reiter und Pferde zugelassen, die im laufenden Kalenderjahr oder den drei Kalenderjahren davor mindestens zwei internationale Drei-Sterne-Prüfungen beendet haben, davon eine ohne und eine mit maximal 20 Strafpunkten im Gelände. Angerechnet wer-den entweder zwei Drei-Sterne-CCI oder ein Drei-Sterne-CCI und ein Drei-Sterne CIC.
Für alle internationalen Vielseitigkeitsturniere muss die erforderliche Qualifikation spätestens vier Wochen vor Turnierbeginn erfolgt sein. Für Championate muß die Qualifikation bis zum namentlichen Nennungsschluss erfolgt sein. IL/Hb
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| DOKR: Martin Plewa verlässt Posten des Leitenden Bundestrainers |
Warendorf (fn-press). Im Einvernehmen mit dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) wird Martin Plewa (Warendorf) seine Tätigkeit als Leitender Bundestrainer Vielseitigkeit nicht weiter fortsetzen. Plewa gab bekannt, dass er seinen Vertrag mit dem DOKR aufgelöst hat, weil er sich be-ruflich umorientieren möchte.
Achselschwang bleibt fester Bestandteil des internationalen Turnierkalenders! Auch 2001 werden sich die besten Militaryreiter der Welt auf dem Gelände des Staatsgutes am Ammersee messen. Kurze Zeit hatte dem Turnier, das von den Top-Reitern im olympischen Jahr 2000 zur besten Vielseitigkeit auf dem europäischen Festland gewählt wurde und weltweit auf Platz fünf aller Vielseitigkeitsveranstaltungen rangiert, das Aus gedroht. Doch auch dank der Intervention der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, die sich sehr für Achselschwang engagiert, werden nun doch vom 22. bis 24. Juni zwei internationale Kurz-Vielseitigkeiten, ein CIC*** und ein CIC** , im weiß-blauen Military-Mekka ausgeschrieben.
Zu den Gründen für seinen Schritt gab Plewa an: Ich bin jetzt 16 Jahre in der Position des Leitenden Bundestrainers gewesen. Das ist für einen Trainer eine sehr lange Zeit. Es waren sehr schöne Jahre mit großen Erfolgen, natürlich auch mit Enttäuschungen. Es hat sich auch herausgestellt, dass sich meine Vorstellungen über Art und Umfang meiner weiteren Trainertätigkeit unter den gegebenen Umständen nur sehr schwierig realisieren lassen. Mit Anfang 50 bin ich in einem Alter, in dem ich noch die Chance zu einer beruflichen Umorientierung habe. Außerdem bin ich mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und dem DOKR so verblieben, dass wir uns für die Zukunft Möglichkeiten der Zusammenarbeit offen gelassen haben.
Zu den herausragenden Erfolgen Plewas als Leitender Bundestrainer zählen der Ge-winn der Mannschaftsgoldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul sowie der Mannschaftsbronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Mannschaftsbronze hieß das Ergebnis ebenfalls bei den Weltmeisterschaften 1990 in Stockholm und 1994 in Den Haag. Bei den Europameisterschaften 1987 in Luhmühlen gab es Silber für das deutsche Team. Ebenfalls in Luhmühlen belegte die deutsche Mannschaft bei den Europameisterschaften 1999 den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele in Sydney, wo das Team Rang vier erreichte. T.H.
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| FN/ROBINSON SAISONSIEGER VIELSEITIGKEIT |
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung und der Robinson Club haben mit den FN/Robinson Saisonsiegern 2000 die in der Vielseitigkeit erfolgreichsten Reiterinnen und Reiter des Turnierjahres 2000 ermittelt. Grundlage ist das Punktesystem, nach dem auch die Ranglistenpunkte für das Jahr 2001 berechnet werden. Berücksichtigt werden die Erfolge im Zeitraum des Turnierjahres 2000 (01.10.1999 bis 30.09.2000).
FN/Robinson Saisonsieger Vielseitigkeit 2000 - Name/Punkte:
1. Andreas Dibowski / 7022
2. Marina Köhncke / 3113
3. Peter Thomsen / 2835
4. Ingrid Klimke / 2786
5. Elmar Lesch / 2525
6. Edith Beine / 2313
7. Kai Rüder / 1899
8. Dr. Anette Wyrwoll / 1880
9. Inken Johannsen / 1833
10. Frank Ostholt / 1798
11. Dr. Bettina Hörich / 1754
12. Bodo Battenberg / 1750
13. Michael Jung / 1607
14. Dirk Schrade / 1527
15. Carola Bierlein / 1404
16. Dr. Matthias Baumann / 1403
17. Dr. Kirsten Thomsen / 1329
18. Philipp Kolossa / 1254
19. Adam Liedermann / 1225
20. Kathrin Krage / 1137
21. Harald Fechner / 1105
22. Bettina Overesch / 1095
23. Michael Meier / 1071
24. Marie-Jeanette Steinle / 1062
25. Johannes Bruckmeier / 1045
26. Zilla Pearse / 1034
27. Dagmar Hüntemann / 1021
28. Tina Richter / 994
29. Hendrik von Paepcke / 932
30. Stefan Leistner-Mayer / 915
31. Andreas Ostholt / 913
32. Lothar Voigt / 908
33. Nele Hagener / 876
34. Justin Fischer / 875
35. Peer Ahnert / 870
36. Christiane Stahl / 865
37. Frank Füllgraebe / 859
38. Robert Sirch / 852
39. Malin Hansen / 827
40. Renate Held / 827
41. Hans-Heinrich Held / 808
42. Heika Hänel / 800
43. Gila Arnold / 778
44. Herbert Blöcker / 764
45. Hans Martin Stei§linger / 761
46. Kerstin Müller / 757
47. Simone Böckmann / 750
48. Olaf Geißler / 722
49. Detlef Schmitz / 722
50. Carl-Christian Bolten / 717
51. Nicole Grimm / 672 |
52. Insa Kristina Wedding / 659
53. Dr. Norbert Kriegisch / 658
54. Erhard Bartholomay / 654
55. Jelte Carina Timm / 641
56. Carolina Peper / 615
57. Holger Sontheim / 613
58. Andreas Schmitt / 609
59. Melanie Deck / 594
60. Jörg Kurbel / 593
61. Annekatrin Franzky / 592
62. Friederike Dörner / 578
63. Miriam Bray / 566
64. Bernhard Potz / 550
65. Albert Habermann / 539
66. Malte Dohm / 536
67. Winfried Müller / 534
68. Janet Wiesner / 530
69. Konstantin Kruschke / 527
70. Simon Metz / 524
71. Oliver Weiß / 521
72. Nina Lantermann / 517
73. Martin Fink / 516
74. Wolfgang Winter / 514
75. Clemens Hayessen / 511
76. Roger Böckmann / 510
77. Bernd Knorr / 504
78. Frauke Schell / 495
79. Andreas Hemmer / 492
80. Hiltrud Mormann / 483
81. Christian Zehe / 473
82. Mike Bardehle / 469
83. Inga Maria Höper / 467
84. Ingo Bergs / 465
85. Stephanie Leistner-Mayer / 464
86. Marret Leers / 460
87. Alexandra Kröll / 459
88. Fritz Pape / 456
89. Marcel Luz / 455
90. Silvia Balduff / 454
91. Bernd Backhaus / 452
92. Saara Betscher / 451
93. Anna-Katharina Redlbacher / 443
94. Anna Junkmann / 433
95. Stefan Kunzi / 432
96. Katharina-Luise Kate / 430
97. Cord Mysegaes / 415
98. Ann-Katrin Hammer / 404
99. Corinna Schneider / 404
100. Henrike Briel / 403
101. Martina Fischer/ 403 |
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| Trainerstruktur Vielseitigkeit steht fest |
Warendorf (fn-press). Die Trainerstruktur in der Disziplin Vielseitigkeit ab 2001 steht nun fest. Neuer Cheftrainer Vielseitigkeit wird Hans Melzer (49, Salzhausen), bisheriger Leiter des Ausbildungszentrums Luhmühlen und langjähriger Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter. Er wird in seinem Amt vorwiegend organisatorische und Managementaufgaben übernehmen. Bundestrainer Senioren wird Christopher Bartle (48, Großbritannien), Mannschafts-Europameister, Badminton- und Achselschwang-Gewinner und britischer Equipechef 1999. Die Junioren, Jungen Reiter sowie die Angehörigen der Bundeswehrschule werden weiterhin von Bundestrainer Rüdiger Schwarz (50, Sassenberg) betreut, wobei ihm bei Terminüberschneidungen der ehemalige Bundestrainer der Senioren, Horst Karsten (Delmenhorst), als Honorartrainer zur Seite stehen wird. Die Ponyreiter sowie der Vielseitigkeitsstall des Bundesleistungszentrums des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) fallen in den Zuständigkeitsbereich von Fritz Lutter (47, Olfen).
Hans Melzer begann nach bestandenem Abitur und Studium der Betriebswirtschaft 1975 eine Bereiterlehre auf dem Gut Westenried bei Albrecht von Bredow. 1978 wechselte er als Nachwuchsführungskraft zum Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) nach Warendorf, wo er unter anderem bei Willi Schultheis und Wolfgang Feld den letzten Schliff erhielt. Teilnahmen an Europameisterschaften im Vielseitigkeitsreiten 1975 und 1977 bestätigen seine reiterlichen Fähigkeiten. 1980 wurde Hans Melzer mit der Führung der Landesreitschule Weser-Ems in Vechta betraut. Ende 1981 übernahm er die Leitung des Ausbildungs- und Leistungszentrum Luhmühlen, wo er unter anderem erfolgreiche Buschreiter wie Claus Erhorn (Salzhausen) trainierte. 1982 ließ sich Melzer als Ausbilder in einem Vielseitigkeitsstall in Neu-Wulmstorf nieder. Von 1988 an zeichnete er als Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter verantwortlich, gab dieses Amt allerdings an Fritz Lutter (Olfen) ab, nachdem er Ende 1997 erneut die Leitung des Ausbildungszentrums Luhmühlen übernommen hatte. Hans Melzer ist bis heute im Sattel aktiv und nahm zuletzt 1997 an Deutschen Meisterschaften teil.
Christopher Bartle, derzeit Leiter des Yorkshire Riding Centres, kam über die Dressur zur Vielseitigkeit. Von 1981 bis 1987 gehörte er zum britischen Dressurteam. 1984 errang er mit Wily Trout bei den Olympischen Spielen in Los Angeles einen sechsten Platz in der Dressur - gemeinsam mit Uwe Sauer (Seeth-Ekholt). 1985 war er mit Wily Trout Vierter bei den Europameisterschaften der Dressur und 1986 Zweiter beim Dressur World Cup. Seinen ersten großen Erfolg in der Vielseitigkeit feierte Bartle mit einem Sieg bei den Schottischen Meisterschaften 1991 mit Up River. 1995 belegte er mit Castle Hill II den siebten Platz beim CCI**** Burghley und wurde im Jahr darauf Fünfter beim CCI*** Bramham und Dritter beim CCI*** Blenheim mit Word Perfect II. 1997 gehörte er - ebenfalls mit Word Perfect II - zur siegreichen britischen Mannschaft bei den Europameisterschaften in Burghley. Sein größter persönlicher Erfolg im Vielseitigkeitssattel war allerdings der Sieg beim CCI**** Badminton 1998. 1999 gewann er mit Oscar beim CCI*** Achselschwang. Auch als Trainer hat Christopher Bartle Erfolge vorzuweisen. So gehörten viele britische Topp-Reiter zu seinen Schülern. 1995 erhielt Bartle den British Horse Societys Trainers Award. Bartle war offizieller Trainer des britischen Vielseitigkeitsteams und fungierte 1999 bei den Europameisterschaften in Luhmühlen als Equipechef.
Rüdiger Schwarz übernahm 1987 das Amt des Bundestrainers am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). Zuvor war er selbst im Vielseitigkeits- und Springsattel überaus erfolgreich. 1979 stand Schwarz auf der Vielseitigkeits-Weltrangliste auf Platz drei, 1982 an zweiter Stelle; zu den größten Erfolgen seiner aktiven Laufbahn zählen die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 1979 in Luhmühlen, Mannschafts-Silber beim Internationalen Festival, der "Ersatz"-Olympiade, in Fontainebleau 1980 sowie Mannschaftssilber und ein vierter Platz in der Einzelwertung bei den Weltmeisterschaften in Luhmühlen 1982. Zudem gehen Siege und Plazierungen in Springprüfungen bis Klasse S auf sein Konto. Bis zu diesem Jahr war der der Diplom-Trainer Reiten vorrangig für die Junioren sowie für die Ausbildung der Bundeswehrsportschüler der Disziplin Vielseitigkeit zuständig.
Fritz Lutter, legte nach Beendigung seines Betriebswirtschaftsstudiums 1977 zunächst den Berufsreitertest ab, machte 1981 die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister und erwarb 1983 an der Sporthochschule Köln das Trainerdiplom. Anschließend arbeitete Lutter, der selbst im Dressur- und Springsattel bis zur Klasse S und in der Vielseitigkeit bis Klasse M erfolgreich war, als Ausbilder in den Vereinen Flensburg, Bayer-Leverkusen und zuletzt acht Jahre in Olfen-Vinnum, wo er es unter anderem ständig mit 60 bis 80 Ponyreitern zu tun hatte. Im September 1989 übernahm Lutter die Leitung des Vielseitigkeitsstalles des DOKR- Bundesleistungszentrums und ist seither für die Lehrlingsausbildung in allen Sparten zuständig. 1999 trat er die Nachfolge von Hans Melzer als Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter an. Hb |
| Hans Melzer übernimmt leitende Funktion in der Vielseitigkeit |
Warendorf (fn-press). Die noch offene Trainerfrage in der Vielseitigkeit ist geklärt. Hans Melzer (Salzhausen), ehemaliger Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter und Leiter des Ausbildungszentrums Luhmühlen (AZL), wird die leitende Funktion in dieser Disziplin übernehmen. Eine genaue Aufgabenverteilung innerhalb des künftigen Trainerteams wird in den nächsten Wochen gemeinsam erarbeitet. Noch im Detail zu klären ist auch eine einvernehmliche Übergangslösung für das AZL; entsprechende Gespräche mit den Verantwortlichen sind für die kommenden Tage geplant.
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Bettina Overesch gewinnt CCI** Vejer de la Frontera
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Vejer de la Frontera/ESP (fn-press). Mit einem Sieg bei der internationalen Zwei-Sterne-Vielseitigkeitsprüfung im spanischen Jerez de la Frontera beschloss Bettina Overesch (Gatcombe) die europäische Saison 2000. Mit Ringwood Cockatoo siegte die Ex-Europameisterin vor der Finnin Piia Pantsu mit Karuso und Roniert Campello (Italien) mit Utrio. Ihr Lebensgefährte, der dreifache australische Mannschafts-Olympiasieger Andrew Hoy wurde mit Moon Fleet Sechster. Ebenfalls in Spanien am Start war Marie-Jeanette Steinle (Stegen). Sie rangierte beim CCI** mit Silent Appeal auf dem 14. Platz und belegte im CCI* mit Classics Platz drei hinter den Franzosen Christian Weerts mit Azimut de Montfort und Bruno Bouvier mit Gadget de la Cere.Hb ERGEBNISSE HIER
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| Tagung "Gesunde Haltung - gesunde Pferde" |
Verden (fn-press). Zur Fachtagung "Gesunde Haltung - gesunde Pferde" lädt der Ver-band hannoverscher Warmblutzüchter gemeinsam mit der Firma Merial und dem Bera-tungsunternehmen Schade & Schade für den 24. Februar 2001 nach Verden ein. In praxisnahen Vorträgen werden zu den Themen Fruchtbarkeit und Weidemanagement aktuelle Fragen angesprochen, die besonders im Frühjahr für die Betriebe wichtig sind. Der Anspruch von Jungpferden an die Weide, gezielter Infektionsschutz auf der Weide und die optimale Düngung anhand von Bodenanalysen bilden die Grünlandthemen. Ein wei-terer Schwerpunkt ist der Themenkreis "Die Stute und das Fohlen".
Die Tagung findet am 24. Februar 2001 von 9 bis 14 Uhr im Niedersachsenhof in Ver-den statt, die Teilnahmegebühr beträgt 80 Mark. Weitere Informationen und Anmeldungen: Schade & Schade, Fachberatung für Pferde-betriebe, Zum alten Dorf 12, 27367 Ahausen, Telefon 04269/9511030, Fax 04269/9511033, E-Mail schade.schade@t-online.de
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| Austragungsmodus Olympische Vielseitigkeit wird geändert |
| Warendorf (fn-press). Der Austragungsmodus in der olympischen Vielseitigkeit wird sich Athen ändern. Dies gab FN-Präsident Dieter Graf Landsberg-Velen beim Olympiaball in Warendorf bekannt. "Einen Austragungsmodus wie in Sydney wird es nicht mehr geben", sagte er. Der Weltreiterverband (Fédération Equestre Internationale, FEI) plane, "zwischen Team- und Einzelwettbewerb Unterschiede nur noch in der Teilprüfung Springen zu machen. Ausserdem werden nur noch 80 statt 100 Teilnehmer zugelassen werden". Auch über die Vergabe der "wild cards" werde bei der FEI nachgedacht. bsp
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| Olympisches Silbermedaillenpferd stirbt unter ungeklärten Umständen |
Swizzle In, unter Andrew Hoy Silbermedaillengewinner in der Einzel-Vielseitigkeit bei den Olympischen Spielen, musste nach einer schweren Verletzung eingeschläfert werden. Der 15jährige Wallach, mit dem Hoy auch das diesjährige CCI Achselschawng gewonnen hatte, war das einzige Pferd in Sydney ohne Gelände- und Springfehler. Die näheren Umstände seines Todes sind noch ungeklärt. Seit seiner Rückkehr aus Sydney stand der Wallach im Stall seiner Besitzer in Victoria/ Australien und sollte nicht mehr auf Turnieren eingesetzt werden, während Hoy in seinen Stall im britischen Gatcombe Park zurückgekehrt war.
(Bild: Swizzle Inn und Andrew Hoy, beim Sieg in Achselschwang 2000) |
| Neu im FN-Verlag: Olympia der Reiter |
| Warendorf (fn-press). "Olympia der Reiter - Sydney 2000", die offizielle Dokumentation zu den Olympischen Reiterspielen, ist jetzt im FNverlag der Deutschen Reiterli-chen Vereinigung (FN) erschienen. Beschrieben wird die Entwicklung der olympischen Reitdisziplinen und die Vorbereitung der Reiter mit ihren Pferden bis hin zur Nominierung, bevor im Hauptteil das aktuelle olympische Geschehen großen Platz einnimmt. Eine reichhaltige Bebilderung mit der Darstellung der deutschen Equipen und ihrer Trai-ner und Betreuer, Meinungen und Hintergrundberichte, Parcours-, Gelände- und Hindernisskizzen sowie die kompletten Ergebnis- und Starterlisten geben umfassende Eindrücke und Informationen zum Verlauf der Wettkämpfe. Das 144 Seiten und 200 Fotos und Abbildungen umfassende Buch kostet 69,80 Mark und ist im FNverlag in Warendorf, Telefon 02581/6362-221, Fax 02581/633146, oder im Buchhandel und in Reitsportfachgeschäften erhältlich. Auch Online-Shopping ist möglich: www.fn-verlag.de
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| Olympiaball 2000: "Gemeinsame Freude über die Erfolge" |
Warendorf (fn-press). Rund 750 geladene Gäste gaben sich am 24. November in der Springhalle des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) in Warendorf ein Stelldichein, um beim Olympiaball 2000 die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des Jahres zu feiern. "Es ist die gemeinsame Freude über die miterlebten Erfolge, die uns hier zusammen kommen lässt", sagte FN-Präsident Dieter Graf Landsberg-Velen in seiner Begrüssung. "In allen Kategorien und Disziplinen waren deutsche Pferdesportler hoch erfolgreich." Sein Dank dafür galt allen, die daran beteiligt waren, vor allem auch jenen, die nicht im Mittelpunkt stehen.
Folgende Ehrungen wurden vergeben:
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen Junioren: Marion Engelen aus Kerken (EM Ponyreiter Dressur, Gold Mannschaft, Gold Einzelwertung); Christina Thomas aus Aachen (EM Ponyreiter Dressur Gold Mannschaft, 5. Platz Einzel); Isabell Kettner aus Ingelheim (EM Junioren Dressur Gold Mannschaft, 4. Platz Einzel); Kornelia Kindermann aus Steinberg (EM Junioren Dressur Gold Mannschaft); Alexander Hartl aus Gauting (Longenführer WM Voltigieren Gold Mannschaft); Voltigiergruppe Voltigierverein Ingelsberg: Sylvia Achleitner, Anja Barwig, Sylvie Barwig, Sarah Eckinger, Susi Feucht, Johannes Leubner, Lea Thon, Britta Thym und Nina Zirke (WM Voltigieren Gold Mannschaft)
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen in Gold mit Lorbeer und Olympischen Ringen: Ulla Salzgeber aus Bad Wörishofen (Olympische Spiele Dressur, Gold Mannschaft, Bronze Einzelwertung); Nadine Capellmann aus Aachen (Olympische Spiele Dressur Gold Mannschaft, 4. Platz Einzelwertung); Alexandra Simons-de Ridder aus Würselen (Olympische Spiele Dressur Gold Mannschaft); Otto Becker aus Steinfeld (Olympische Spiele Springen Gold Mannschaft, 4. Platz Einzelwertung); Marcus Ehning aus Borken (Olympische Spiele Springen Gold Mannschaft, 4. Platz Einzelwer-tung); Kurt Gravemeier aus Sendenhorst (Trainer Olympische Spiele Springen)
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen in Gold mit Olympischen Ringen: Birgit Dreiszis aus Dortmund (Paralympics 6. Platz Mannschaftswertung, 5. und 7. Platz Einzelwertung); Hannelore Brenner aus Hemsbach (Paralympics 6. Platz Mannschaftswertung; 4. und 8. Platz Einzelwertung); Angelika Trabert aus Dreieich (Paralympics 6. Platz Mannschaftswertung, 6. und 12. Platz Einzelwertung)
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen in Silber mit Olympischen Ringen: Andreas Dibowski aus Döhle (Olympische Spiele Vielseitigkeit, 4. Platz Mannschaft); Nele Hagener aus Salzhausen (Olympische Spiele Vielseitigkeit, 4. Platz Mannschaft); Ingrid Klimke aus Riesenbeck (Olympische Spiele Vielseitigkeit, 4. Platz Mannschaft); Marina Köhncke aus Badendorf (Olympische Spiele Vielseitigkeit 4. Platz Mannschaft); Martin Plewa aus Warendorf (Equipechef Olympische Spiele Vielseitigkeit); Horst Karsten aus Delmenhorst (Trainer Olympische Spiele Vielseitigkeit); Bianca Vogel aus Sinzig (Paralympics 6. Platz Mannschaftswertung); Conny Müller aus Waldstetten (Paralympics 6. Platz Mannschaftswertung); Inga Holdt Mencke aus Bad Breisig (Equipechefin Paralympics); Stephan Kiesewetter aus Warendorf (Trainer Paralympics)
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen in Gold mit Lorbeer: Michael Dahlkamp aus Hannover (WM der Studentenreiter Gold Mannschaft, 1. Platz Kombinierte Einzelwertung, 1. Platz Einzelwertung Springen); Marc Fiege aus Greven (WM Studentenreiter, Gold Mannschaft, 1. Platz Einzelwertung Dressur)
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen in Gold: Daniel Armbruster aus Schutterwald (WM Studentenreiter Gold Mannschaft); Klaus Möller aus Ascheberg (Equipechef und Trainer WM Studentenreiter); Thomas Beier aus Hildrizhausen (Equipechef und Trainer WM Studentenreiter); Werner Borgmann aus Westbevern (WM der Fahrer mit Behinde-rung Gold Mannschaft, 4. Platz Einzelwertung); Dietmar Hegekötter aus Ibbenbüren (Equipechef WM der Fahrer mit Behinderung); Klaus Reinacher aus Rosendahl (25 Nationenpreise); Ralf Schneider aus Hörstel (25 Nationenpreise); Gilbert Böckmann aus Lastrup (25 Nationenpreise); Karsten Huck aus Borstel (25 Nationenpreise)
(SIGMA) FN-Ehrenzeichen in Silber: Rainer Duen aus Thüle (WM Viererzüge Bronze Mannschaft); Ludwig Weinmayr aus Fischbachau (WM Viererzüge Bronze Mannschaft); Heinrich Wilhelm Johannsmann aus Gütersloh (17 Nationenpreise); Marcus Ehning aus Borken (15 Nationenpreise); Hauke Luther aus Thedinghausen (16 Nationenpreise); Lutz Gripshöver aus Werne (17 Nationenpreise)
Das Dieter Hofmann-Stipendium, das eine finanzielle Unterstützung für die reiterliche Ausbildung beinhaltet, erhielten die Springreiter Philipp Weishaupt (Jettingen), Janne-Friederike Meyer (Süderbrarup) sowie Christian Hess (Warendorf).
Das Graf-Rothkirch-Stipendium zur Unterstützung von jungen Vielseitigkeitsreitern ging an Michael Jung aus Horb-Altheim.
Mit der Sponsorenplakette wurden Horst Karcher (Birkenfeld), Petra Grotkamp (Essen), Klaus Ostendorf (Timmendorfer Strand); Ursula May (Erlangen), Friedrich Dehn (Schwesing), Bernd Linsen (Geldern); Steffen Scholz (Langenbernsdorf); Nadine Capellmann (Aachen), Burkhardt Linse (Meerbusch), Bernt Schlickum (Australien) sowie Hans Günter Winkler (Warendorf) geehrt. bsp
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| Jahrbuch Sport 2000: "Top Ten" der erfolgreichsten Pferde |
Warendorf (fn-press). Noch vor Weihnachten wird das Jahrbuch Sport 2000 mit den Turniererfolgen von Reitern, Fahrern und Pferden im Handel erhältlich sein. Erstmals wird es in diesem Jahr auch in Kombination mit den Daten aus dem Jahrbuch Zucht 2000 eine CD-Rom geben. Die von der Deutschen Reiterli-chen Vereinigung (FN) erstellte Gewinnsummen-Statistik führt in diesem Jahr im Springen der Zweite von 1999, der Hannoveraner For Pleasure von Furioso II, an. Mit seinem Reiter Marcus Ehning (Borken) gewann der Hengst im Zeit-raum 1. Oktober 1999 bis 30. September 2000 auf Turnieren im In- und Ausland 430.606 Mark. Bei den Dressurpferden liegt erstmals der in Lettland gezogene Rusty mit seiner Reiterin Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit 134.574 Mark vorn. Die höchsten Gewinne in der Vielseitigkeit erzielte mit 37.780 Mark der Bundeschampion von 1995, der Rheinländer Pas Hope von Polydor, mit seiner Reiterin Edith Beine (Xanten). Die Liste der Fahrpferde führt mit 12.642 Mark der in Bayern gezogene Sosed-Sohn Babalu aus dem Gespann von Michael Freund (Dreieich) an.
Auf Rang zwei bei den Springpferden liegt Champion du Lys, der mit seinem Reiter Ludger Beerbaum (Riesenbeck) 417.882 Mark gewann. Auf Rang drei folgt ein weiteres Pferd von Beerbaum, der Hannoveraner Goldfever von Grosso Z mit 354.271 Mark. Die weiteren Plätze: Silwa Little Gun, Oldenburger von Landadel mit 267.396 Mark (Reiterin Helena Weinberg, Herzogenrath); Dobels Cento, Holsteiner von Capitol I mit 241.294 Mark (Reiter Otto Becker, Steinfeld); Loro Piana Esprit FRH, Hannoveraner von Eiger I mit 225.760 Mark (Reiter Lars Nieberg, Homberg/Ohm); Lady Weingard, Oldenburger von Landadel, mit 203.390 Mark (Reiter Markus Beerbaum, Thedinghau-sen); E.T. FRH, Hannoveraner von Eiger I, mit 202.043 Mark (Reiter Hugo Simon, Österreich); Lord Z, Holsteiner von Lord, mit 169.612 Mark (Reiter Franke Sloothaak, Borgholzhausen); Zeno, Oldenburger von Zeus, mit 167.112 Mark (Reiter Christian Ahlmann, Marl).
Auf Platz zwei in der Dressur folgt wie im vergangenen Jahr der Hannoveraner Antony FRH von Argument, der mit seiner Reiterin Isabell Werth (Rheinberg) 120.396 Mark gewann. Den dritten Rang nimmt der Oldenburger Argentinus-Sohn Albano von Heike Kemmer (Winsen) ein, er gewann 109.650 Mark. Es folgen: White Foot, Hannoveraner von World Cup III, mit 105.967 Mark (Reiter Michael Klimke, Münster); Gigolo FRH, Hannoveraner von Graditz, mit 93.950 Mark (Reiterin Isabell Werth); FBW Kennedy, Baden-Württemberger von Tiro, mit 89.850 Mark (Reiterin Lone Jörgensen, Dänemark); My Fair Lady NRW; Westfale von Monte Carlo I, mit 73.705 Mark (Reiter Hubertus Schmidt, Borchen) sowie auf den Plätzen acht bis zehn drei Pferde von Nadine Capellmann (Würselen): Gracioso, Westfale von Grundstein I, mit 68.546 Mark; Nikolaus, Westfale von Weinberg, mit 66.590 Mark und Farbenfroh, Westfale von Freudentänzer, mit 61.200 Mark.
Bei den Vielseitigkeitspferden folgt auf Rang zwei der "Top-Verdiener" des vergangenen Jahres, der in England gezogene Sleep Late (Bild), der mit seiner Reiterin Ingrid Klimke (Riesenbeck) in dieser Saison 21.480 Mark gewann. Mit 21.050 Mark an dritter Stelle steht Sir Toby von Marina Köhncke (Badendorf). Die weitere Rangierung: Dusty Ches, Hannoveraner von Dynamo, mit 20.420 Mark (Reiterin Bettina Hörich, Göttingen); Brilliante, Holsteiner von Ricardo, mit 20.160 Mark (Reiterin Inken Johannsen, Tornesch); Newcomer, Hannoveraner von Neuquen xx, mit 14.910 Mark (Reiter Andreas Dibowski, Döhle); Ginger, Holsteiner von Sando Paso N, mit 12.680 Mark (Reiterin Dr. Kirsten Thomsen, Lindewitt); Rheingold, Westfale von Rheinprinz, mit 11.300 Mark (Reiterin Zilla Pearse, Südafrika); Galana, Westfale von Gonzo I, mit 11.200 Mark (Reiter Philipp Kolossa, Amstetten); TSF Boettchers Longchamps, Trakehner von Sir Shostakovich xx (Reiterin Marina Köhncke).
In der Liste der Fahrpferde finden sich auch auf den Plätzen zwei und drei Pferde von Michael Freund: 10.216 Mark gewann Freak FORS, 9.891 Mark gewann Janosch. Vier-ter dieser Rangliste ist Bingo, ein Pferd von Christoph Sandmann (Lähden), er gewann 8.412 Mark. Auf den Plätzen vier und fünf folgen wiederum Pferde von Freund: FORS Flambo (8.138 Mark) und die Baden-Württemberger Stute Ines von Imperator (7.416 Mark). Die weitere Rangierung: Rambo mit 6.930 Mark (Fahrer Christoph Sandmann); Leo mit 6.437 Mark (Fahrer Christoph Sandmann); Igor mit 6.176 Mark (Fahrer Fred Freund, Neu-Isenburg / Michael Freund) und Burgunder, Bayer von Bueno xx, mit 5.889 Mark (Fahrer Ludwig Weinmayr, Fischbachau).
Angegeben werden im Jahrbuch Sport auch die erfolgreichsten Nachwuchspferde in Basis- und Aufbauprüfungen. Angeführt wird die Rangierung von der Bundeschampio-nesse der sechsjährigen Springpferde 2000, der Hannoveraner Stute MobilCom Cyre-naika FRH von Cheenok, die 5.153 Mark "verdiente". An zweiter Stelle folgt mit 4.644 Mark der Westfale El Paso of Kenia von Ehrentusch, Sechster beim Bundeschampionat des fünfjährigen Springpferdes. Den dritten Platz nimmt der Holsteiner Contender-Sohn Collin, Fünfter im Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde, ein (3.908 Mark). Es folgen: Gentano, Hannoveraner von Graf Grannus, Dritter beim Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde, 3.650 Mark; Placido, Hannoveraner von Prestige Pilot, Bundeschampion 2000 der fünfjährigen Dressurpferde, 3.645 Mark; Cellestial, Oldenburger von Cantus, Vierter im Bundeschampionat 1999 der fünfjähri-gen Springpferde und Sechster im Bundeschampionat 2000 der sechsjährigen Spring-pferde, 3.270 Mark; Al Capone, Hannoveraner von Athletico, 3.260 Mark; Ratino H, Oldenburger von Rubinstein I, Vierter im Bundeschampionat 2000 des sechsjährigen Dressurpferdes, 3.239 Mark; Charly, Westfale von Casaretto, 3.220 Mark. bsp
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