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Frank Ostholt gewinnt Indoor-Cross in der Stuttgarter Schleyer-Halle
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Nach Hannover war nun auch Stuttgart Schauplatz einer Hallen-Geländeprüfung. Im Rahmen der German Masters traten am Mittwochabend 17 Paare vor über 6.000 Zuschauern in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle zum Indoor-Cross über einen Parcours an, wie er sonst nur im Gelände zu finden ist mit Baumstämmen, Heckensprüngen, Wasserein- und aussprung, Eulenloch sowie Auf- und Absprung, dazu einigen abwerfbaren Hindernissen. Gewertet wurde die Prüfung wie ein Punktespringen mit einem Joker am Ende, einem abwerfbaren Steilsprung, der sich als echte Klippe erwies. Nur vier Paare blieben hier ohne Abwurf, kassierten 32 zusätzliche Punkte und konnten damit am Schluss die ersten vier Plätze unter sich ausmachen: Frank Ostholt (Warendorf) mit Kiwi, Mitglied der Perspektivgruppe Vielseitigkeit und frisch gebackener Weltmeister der Studentenreiter, der zudem den Parcours fehlerlos in der schnellsten Zeit bewältigte und so als Einziger mit der Höchstpunktzahl von 152 Punkten den Sieg davontrug. Nur Zeitfehler sammelte Daniela Czech-Ruff (Magstadt) mit Rastelle, die das Handicap, als Erste an den Start zu müssen, auf Anhieb in einen zweiten Platz verwandelte (148,5 Punkte). Auf dem dritten Platz landete mit 146 Punkten Marcus Ehning (Borken) einziger Nicht-Vielseitigkeitsreiter im Starterfeld. Überredet von Ingrid Klimke (Münster), Siegerin der Hallen-Geländeprüfung in Hannover, hatte der Mannschafts-Olympiasieger im Springen kurzfristig sein Derbypferd Locando für den Indoor-Cross in Stuttgart genannt. Das Paar gab bei seiner Gelände-Premiere ein hervorragendes Bild ab: Lediglich die beiden versetzt aufgebauten Heckensprünge irritierten Locando so, dass er einmal stehenblieb. Das kannte er einfach nicht sagte Marcus Ehning im Anschluss, der ansonsten sehr mit seiner Geländepremiere zufrieden war. Der vierte Platz ging an Bodo Battenberg (Zolling), Mannschafts-Vizeeuropameister von 1999, mit Dylan.
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