Michael Jung nach Sieg im CIC** Marbach der „All Star Champ“
Von Rainer Leymann
Marbach. Nach seinem sensationellen zweiten Platz in der CIC***-Prüfung und Rang 5 mit Biostethik’s Maricos in der CICJY*-Prüfung am Samstag mit Biostethik’s Bunburry setzte der 21jährige Michael Jung (Altheim/Horb) in der zweiten Abteilung der CIC**-Konkurrenz noch einen drauf. Mit dem 8jährigen Holsteiner Marco(v. Mytens xx/Montanus, Bes.:Desiree Wasem) schob er sich durch eine überzeugende Geländerunde auf der sehr anspruchsvollen 3.666m langen Strecke mit 20 Hindernissen auf den ersten Platz vor (55,09 P.). Er kassierte zwar 5,2 Strafpunkte für Zeitüberschreitung, doch dies reichte zum Sieg, da die bis dahin führende Insa-Kristina Weddige (Hünxe) mit dem routinierten 14j. Westfalen Aram (v. Akitos xx/Pilatus, Bes.: Hans-Peter Weddige) an Sprung 11 c – einer Kombination rund um einen Pavillon eine Verweigerung hinnehmen musste und auf den 13. Platz zurückfiel. Marco wurde früher vom Gomadinger Dirk Schrade geritten und soll in dieser Saison von Michael Jung in mehreren Prüfungen vorgestellt werden und voraussichtlich im kommenden Jahr von seiner Besitzerin im Sport eingesetzt werden.

Vom Pech der Führenden profitierte auch der 24jährige Auszubildende am DOKR, Martin Fink, denn er kam mit seinem 9jährigen Westfalenwallach Play Point (v. Playmate xx/Donnersberg, Bes.:Regine Fink) ebenfalls fehlerfrei und mit den 7,2 Strafpunkten aus dem Gelände. Damit platzierten sich beide auf Rang zwei (57,42). Dahinter rangierten Beeke Kaack(Schmalensee/61,43P.) mit dem 10j. Bayernwallach Conti (v. Capt’n Incident/Lord Inci Pit, Bes.: Dr. Rolf Stypmann) und Daniela Pohl (Kaufbeuren/64,21 P.) mit dem 12j. Bayern Surprise (v. Prinz, Bes.: Gabriele Satzger) vor dem Finnen Perttu Puranen und seiner 9j. Stute Rubina (68,81 P.), die beide als einziges Paar den Cross fehlerfrei und in der Zeit absolvierten.
Hauptfehlerquellen in der Geländestrecke war die Wegekombination 4a/b, bei der das zweite Element schräg angeritten werden musste, und die spektakuläre erste Wasserkombination. Hier mussten die Reiter/innen nach einem Einsprung über einen dicken Baumstamm durch das Wasser auf einen schmalen Steg aufspringen und dann wieder über einen mächtigen Aussprung hinaus, was von den Pferden viel Mut und Geschicklichkeit erforderte. Von den insgesamt 33 Paaren absolvierten nur 12 Kombinationen den Cross ohne Fehler. Schwere Verletzungen bei Reiter oder Pferden gab es aber erfreulicherweise nicht.
Dagegen stürzte die Schweizerin Eveline Bodenmüller aus der Schweiz gestern Nachmittag in der CIC*-Prüfung der Jungen Reiter/Junioren am eigentlich harmlosen zweiten Sprung schwer. Sie wurde nach dem Sturz von ihrem Pferd Gazelle de la Brasserie getroffen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sie erlitt eine schmerzhafte Rippenprellung und blieb zur Beobachtung noch am Sonntag in der Klinik.

End-Ergebnisse:

Deutsches Championat der Berufsreiter

CIC***- Internationale VS-Prüfung

CIC* 1. Abteilung

CIC* 2. Abteilung

CICJY* - Endstand

CIC**-1. Abteilung

CIC**-2. Abteilung

Baden Württembergische Meisterschaft REI/SEN

Baden Württembergische Meisterschaft JUN

Baden Württembergische Meisterschaft Junge Reiter

Bodo Battenberg

Christiane Stahl und Bantry Bay

Christine Seitz in Topform in Marbach
Von Rainer Leymann
Marbach. Die frühere Pony-Europameisterin und Junioren-Doppel-Europameisterin des Jahres, Christine Seitz(Sachsenheim) dominierte die mit 49 Startern sehr gut besetzte CIC*-Abteilung für Junge Reiter und Junioren. Sie gewann mit ihrem besten Pferd, dem 9jährigen Bayernwallach Amigo (v. Adlerschild xx/Belmondo, Bes.: Christine Seitz) überlegen mit 35,40 Punkten vor Marie Kriegisch (Giesenbach/42,38 P.) mit Hüpfender Stein (16j. Bayernwallach v. Hohenstein xx/Sonnenkönig xx, Bes. Fors) und belegte mit ihrem Zweitpferd Solana (7j. Hannoveranerstute v. Sherlock Holmes/Lugano II – eine Halbschwester von Serve Well/Andreas Dibowski) auch noch den dritten Platz (43,50).
Immerhin 13 Paare absolvierten den Cross fehlerfrei und in der Zeit, darunter auch Malte Dohm(Warendorf) mit Waldmeister FRH (10j. Hannoveraner v. Waldstar xx/Quasi Roi) und der erfolgreichste Teilnehmer des Wochenendes, Michael Jung mit Biosthetik’s Maricos (14j. Hesse v. Matterhorn/Grandezzo), die sich damit auf die Plätze 4 und 5 verbesserten.
Die 17jährige Gymnasiastin aus Sachsenheim war verständlicherweise hochzufrieden mit ihren beiden Pferden. „Amigo ist ein echtes Allroundpferd, der eine gute Dressur geht, beim Springen eine tolle Manier hat und im Gelände alles anpackt. Mit ihm werde ich dieses Jahr wieder die Teilnahme an der Europameisterschaft anstreben. Solana ist eine temperamentvolle, sensible Stute, die ich erst seit knapp zwei Jahren reite. Sie soll auch in Kreuth die Deutsche Meisterschaft gehen und dann nur noch weitere Einsterne-Prüfungen in diesem Jahr“. Mit ihrem Sieg wurde Christine logischerweise Baden-Württembergische Juniorenmeisterin und wurde offiziell für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft nominiert.
Einsterneprüfung in ausländischer Hand
Von Rainer Leymann
Marbach. In beiden Abteilungen der Marbacher Einsterneprüfung (CIC*) ging der Sieg an Reiter aus den Beneluxländern.
In der ersten Abteilung gewann der Belgier Jarno Debusschere, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt und für den RV Bayer Leverkusen startet, mit dem 7jährigen Oldenburger Picciolino (v. Placido/Katamaran xx, Bes. Vivien Reddig) vor der Niederländerin Janny van Rijsewijk-Voskens/Kenwood und dem Österreicher Andreas Zehrer/Rämmi-Dämmi. Bester deutscher Teilnehmer waren auf den Platzen 5 und 6 Robert Sirch(Lechtal) mit Ballymakenny (7j. Bayer v. Heraldik xx/Pilot, Bes.:Sandra Reitberger) sowie Andreas Dibowski mit dem 9j. Trakehner Ruprecht (v. Donaumonarch/Consul, Bes.:Hilmer Ruprecht), der nach einer schweren Sehnenverletzung und langer Pause erfreulicherweise wieder in den Sport zurückgekommen ist.
„Ich reite Picciolino, den das Ehepaar Reddig dreijährig gekauft, eingeritten und ausgebildet hat, seit zwei Jahren. In der letzten Saison konnten wir uns für das Bundeschampionat qualifizieren, wo er in den Einlaufprüfungen überragend war. Leider haben wir durch meinen Fehler die Teilnahme am Finale verpasst, wo wir ganz sicher eine sehr gute Chance gehabt hätten. Der Wallach ist in allen drei Disziplinen stark und hat für mich alle Möglichkeiten in diesem Sport ein Weltklassepferd zu werden. Ich werde ihn noch einige Kurzprüfungen reiten und unser derzeitiges Saisonziel ist die Teilnahme an der WM der 7jährigen in Le Lion d’Angers im Oktober“ beschreibt der Pferdewirtschaftsmeister begeistert die Qualitäten seines Nachwuchspferdes.
Die zweite Abteilung konnte der Niederländer Jan van Beek mit Latello vor Elmar Lesch (Dahlenburg)/The Real Jazz (US-Vollblüter) und Michaela Schwarz (Neubulach)/ Borsalino(8j. Westfale v. Barlöwe/Arianer) sowie Stephanie Leistner-Mayer(München)/Ghost Lodge Boy(13j. ausländischer Wallach) gewinnen.
Elmar Lesch hat The Real Jazz erst kurz vor Marbach von Insa-Kristina Weddige übernommen und er war verständlicherweise sehr zufrieden. Das Pferd gehörte früher Debby Winkler und sollte in den großen Springsport gehen, schaffte aber nicht den Sprung in die S-Klasse. Nach Platz 11 in der Dressur („Das ist sicher nicht seine Stärke“) und einer Nullrunde im Parcours, gehörte das Paar zu den 5 Kombinationen, die den Geländekurs fehlerfrei und in der Zeit absolvierten. „Er hat eine tolle Einstellung und galoppiert sehr gerne, deshalb hatte er auch mit dem anspruchsvollen Geländeprofil keine Probleme“ beschreibt Elmar Lesch die Stärken von The Real Jazz.
Ingrid Klimke’s Siegesserie hält an – Toller Sieg mit Robinson’s Concord in Marbach und gleichzeitig Deutsche Meisterin der Berufsreiter
Von Rainer Leymann

Marbach. „Er ist so ein tolles Pferd. Er gibt mir einfach ein traumhaftes Gefühl und macht immer super mit“ kommentierte die Seriensiegerin Ingrid Klimke( Münster) ihren Triumph bei der ersten Europameisterschaftssichtung im württembergischen Haupt- und Landgestüt Marbach (Foto: Archivbild aus Luhmühlen). Auch in der 3.800 m langen, schwierigen Geländestrecke zeigte der routinierte 13jährige Holsteiner Robinson’s Concord (v. Chromatic xx/Thuswin xx, Bes.:Ruth Klimke) keinerlei Schwächen und beendete die Prüfung mit seinem Dressurergebnis von 33,90 Punkten. Die eigentliche Überraschung aber war der 21jährige Michael Jung (Altenheim), der in diesem Jahr letztmalig bei den Jungen Reitern startberechtigt ist. In seiner ersten Dreisterneprüfung mit der 10jährigen Trakehnerstute Biostethik’s Bunburry (v. Parforce/Pasteur xx, im Besitz von Jörg Freiherr v. Imhoff) verbesserte er sich durch eine fehlerfreie Runde im Gelände und einer Zeit von 6:39 Minuten (Optimumzeit : 6:40 Minuten) auf den zweiten Platz (37,83 P.) Die stilistisch schönste Runde zeigte der Tierarzt Clemens Hayessen (Neu-Wulmstorf) mit seinem 12jährigen, irischen Wallach Fly by Night (v. Carroll’s Flight, Bes.: Gerhard Fröhlich). Spielerisch leicht bewältigte der dunkelbraune Wallach alle Klippen und die Art und Weise, wie ihn sein Reiter durch den Kurs führte, war lehrbuchreif. Auch diese beiden gehörten zu den fünf Paaren, die fehlerfrei und in der Zeit blieben. Dies schaffte darüber hinaus noch die 22jährige Christiane Stahl (Telgte) mit dem imposanten Iren Bantry Bay (13j. v. Treasure Hunter/Light Brigade, Bes.: Fors) , die sich dadurch von Platz 22 auf Rang 12 verbesserte: „ Er ging einfach phantastisch, zog jeden Sprung an. Ich ärgere mich im nach hinein über meine Fehler gestern im Springen, aber das Pferd ist einfach ein Traum. Ich werde ihn am Rodderberg noch Dressur und Springen reiten und dann bei der Deutschen Meisterschaft in Luhmühlen starten“ blickte Christiane Stahl schon einmal voraus.


Mit ihrer Neuerwerbung It’s just Tuffy (10j. Ire v. Duca di Busted/Darantus, Bes.:Carolina Peper) blieb Ingrid Klimke ebenfalls deutlich mit 6:23 Minuten unter der Bestzeit. Im Gelände ist der Schimmel bereits ein Weltklassepferd und ganz sicher wird die Dressurexpertin seine Schwächen in dieser Disziplin noch abstellen. Nicht ganz zufrieden mit dem Geländetag war der Döhlener Andreas Dibowski, der zwar alle seine drei Pferde fehlerfrei ins Ziel brachte, jedoch mit keinem die Bestzeit erreichte. „Der Kurs lag meinen Pferden nicht unbedingt. Die dichte Folge von technischen Abfragen im mittleren Teil unterbrach uns immer wieder und es war schwer in einen Rhythmus zu kommen“. Dennoch sind seine Platzierungen mit Serve Well (4.), Little Lemon B (9.) und Herakles TSF (10.) kein Grund, unzufrieden zu sein.
Einen tollen fünften Platz verbuchte der gebürtige Österreicher, aber mittlerweile für Kroatien startende Peppo Puch mit dem 13jährigen Grim . Nach Platz 20 in der Dressur blieben beide fehlerfrei im Springen und Gelände. Es kamen nur 2,4 Punkte für Zeitüberschreitung hinzu.
Aus deutscher Sicht zeigten Peter Thomsen(Lindewitt) mit Nickles&Dimes (Platz 7) und Inken Johannsen (Tornesch) mit Geliebte (Platz 8) gute Leistungen. Vor allen Dingen die 11jährige Holsteiner Stute von Lord/Capitano (Bes.:Manfred Johannsen) machte in ihrer ersten Dreisterneprüfung einen sehr guten Eindruck und half ihrer Reiterin in einigen kniffligen Situationen. „Geliebte, das hast du super gemacht. Ich muss mir endlich etwas einfallen lassen, damit ich nicht fast immer runterfalle“dankte die EM-Zweite von 2001 ihrem Pferd.
In der parallel ausgetragenen Meisterschaft der Berufsreiter, die erstmals wieder im Rahmen einer Vielseitigkeitsprüfung ausgetragen wurde, gewann Ingrid Klimke vor Andreas Dibowski, Bruno Six und Jarno Debusschere.
Insgesamt war die Dreisterneprüfung tolle Werbung für den Vielseitigkeitssport. Der Geländebauer Gerd Haiber hatte allen Grund, zufrieden zu sein. Es gab nur wenige Stürze einiger Reiter, die erfreulicherweise alle harmlos verliefen und alle Pferde kamen gesund in den Stall zurück. Pech hatte hier vor allen Dingen Tina Richter-Vietor (Ganderkesee), die mit Ami Petit vor dem Gelände auf Platz 4 lag und bis zum letzten Wasser (Sprung 18) ganz souverän aussah.Vor einer Kante, die aus dem Wasser herausgesprungen werden musste, sah der Wallach etwas müde aus und hätte sicher auch mehr Unterstützung durch seine Reiterin benötigt.
Mannschaftstierarzt Dr. Karsten Weitkamp sprach den Reitern ein großes Lob aus: „Alle Pferde kamen wohlbehalten ins Ziel. Es gab kein Pferd, das lahmte und trotz des welligen Geländes waren alle fit“.
Auch vom Vorsitzenden des Vielseitigkeitsausschusses, Dr. Jens Adolphsen, erhielten Turnierleiter Gerd Gaul und sein Team viel Lob für die perfekte Organisation.

(1. Foto: Ingrid Klimke über dem letzten Sprung, 2. Foto Elmar Lesch im Wasser - beide von Rainer Leymann)

Zwischenergebnisse: (Acrobat Reader erforderlich)

CIC** - Ergebnisse nach Dressur

CICJY* - Ergebnisse nach Dressur

CIC*- 1. Abteilung: Stand nach Dressur und Gelände

CIC* - 2. Abteilung: Stand nach Dressur und Gelände

CIC*** - Stand nach Dressur und Springen

Spannender Geländetag wird über Sieg in der CIC*** Prüfung in Marbach entscheiden
Von Rainer Leymann
Marbach.
Wie zuletzt in Schenefeld haben Ingrid Klimke (Münster) und Andreas Dibowski (Döhle) am ersten Tag des CIC*** Marbach die Prüfung in den Disziplinen Dressur und Springen dominiert. Mit einem Vorsprung von 3,27 Punkten geht die dreifache Deutsche Meisterin morgen mit Robinson’s Concord in die 3.800m lange Geländestrecke, die Gerd Haiber mit seinem Team in nur zwei Monaten erbaut hat. Mit ihrem Olympiapferd Sleep Late (v. Kuwait Beach xx/Evening Trial, Bes.: DOKR) rangiert sie auf Rang 7 ebenfalls noch in aussichtsreicher Position.
„Ich freue mich sehr auf den morgigen Geländetag. Der Boden ist erheblich besser präpariert als in den Vorjahren. Der Kurs ist anspruchsvoll, aber fair und vor allen Dingen die beiden Wasserpassagen gefallen mir sehr gut“ blickt Ingrid Klimke voraus. In der Form, in der sich der 13jährige Holsteiner von Chromatic xx/Thuswin (bes.: Ruth Klimke) präsentierte, dürfte er nur schwer zu bezwingen sein.
Aber wer Andreas Dibowski kennt, weiß, dass er angreifen wird. Die 9jährige Hannoveranerstute Serve Well (v. Sherlock Holmes/Warkant, Bes.: Beate Hohnfeldt) präsentierte sich ebenfalls in ausgezeichneter Form und ihre Zuverlässigkeit im Cross ist bekannt . Mit dem Trakehner Herakles TSF(v. Ghazzir/Consul, Bes.: Horst Tessner) auf Platz 6 und dem Hannoveraner Little Lemon B (v. Lemon xx/Pokal, Bes.: DOKR) auf Rang 9 hat er wieder mal zwei weitere Pferde ganz vorne platziert. „Ich bin zum ersten Mal in Marbach und muss den Organisatoren ein großes Lob aussprechen für die sehr guten Bedingungen. Die Geländestrecke mit ihrem welligen Profil ist ein echter Konditionstest und Gerd Haiber hat genügend technische Abfragen gestellt“ zeigte sich Dibo ebenfalls von der Strecke angetan.
Einen tollen Einstand im Dreisternebereich lieferte der Baden-Württemberger Michael Jung (Horb) mit seiner 10jährigen Trakehnerstute Biosthetik’s Bunburry (v.Parforce/Pasteur xx, Bes.:Jörg Freiherr v. Imhoff), der nur 0,66 Punkte hinter Andreas Dibowski auf dem dritten Rang liegt. Einmal mehr bestätigte Tina Richter-Vietor (Ganderkesee) mit dem Oldenburger Halbblüter Ami Petit (v.Akzent II/Athenagoras xx, im Besitz der Reiterin), dass beide im Dreisternebereich eine feste Größe sind und sie sich mit Platz vier eine sehr gute Ausgangsposition verschafft haben.
Gegenüber seiner Leistung in Schenefeld zeigte sich das Championatskaderpaar Clemens Hayessen/Fly by Night (Ire von Carroll’s Flight, Bes.: Gerhard Fröhlich) enorm verbessert. Nach einer guten Dressurvorstellung und einer Nullrunde im Parcours sprang am Ende des ersten Tages Platz fünf unter den insgesamt 55 Teilnehmern in dieser Prüfung heraus.

Für Bundestrainer Hans Melzer ist der CIC***Marbach ein hervorragendes Turnier, um die Form der EM-Kandidaten zu diesem frühen Saisontermin zu testen. „Alleine die Atmosphäre in dem großen Stadion ist eine sehr gute Testmöglichkeit für unsere Pferde. Ich bin sehr zufrieden. Die Pferde sind alle gegenüber Schenefeld ein ganzes Stück weiter. Die Geländestrecke ist sehr gelungen und das Terrain ein echter Fitnesstest“.

Ebenfalls am Samstag fällt bereits die Entscheidung in den beiden Abteilungen der CIC*-Prüfung, in denen am Freitag die Dressur und das Gelände absolviert wurden. In der ersten Abteilung führt der Belgier Jarno Debusschere mit dem imposanten Oldenburger Picciolino(v. Placido/Katamaranxx, Bes.:Vivien Reddig) vor der Niederländerin Jenny Rijsewijk-Voskens/Kenwood und dem Kroaten Peppo Puch/Midnight Oil, In der zweiten Abteilung liegt der Niederländer Jan van Beek/Latello in Führung, gefolgt von Elmar Lesch/The Real Jazz und Michaela Schwarz/Borsalino.
Zum Abschluss werden am Sonntag die Sieger in der CIC**-Prüfung und der Junge Reiter-/Juniorenabteilung (CICJY*) gesucht.